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Hamburg: Keine Ruhe für Hagenbeck – der Ärger im Tierpark geht in die nächste Runde

Hagenbeck: Fünf Fakten über Hamburgs berühmten Tierpark

Wir zeigen fünf Fakten über ein echtes Hamburger Original: den Tierpark Hagenbeck.

Im Tierpark Hagenbeck in Hamburg kehrt einfach keine Ruhe ein.

Schon wieder gibt es viel Wirbel um den Tierpark. Dabei soll wieder der Geschäftsführer seine Hände mit im Spiel haben. Der Streit in Hamburg nimmt bislang kein Ende.

Hamburg: Mitarbeitende ziehen vor Gericht

Der Tierpark Hagenbeck ist erneut ein Fall für die Justiz geworden. Denn der Betriebsrat habe eine weitere Strafanzeige gegen den Geschäftsführer Dirk Albrecht erstattet.

Der Vorwurf laute Behinderung der Arbeitnehmervertreter. Albrecht habe die Anschuldigung dem „Hamburger Abendblatt“ gegenüber allerdings als „vollständig unrichtig“ bezeichnet.

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Daten und Fakten zu Hagenbeck:

  • Insgesamt mehr als 1.850 Tiere leben in den Gehegen und der Parkanlage im Tierpark Hagenbeck
  • Im Tropen-Aquarium leben auf 8.000 Quadratmetern mehr als 14.300 weitere Tiere
  • 29 bedrohte und seltene Tierarten leben im Tierpark Hagenbeck
  • Hagenbeck ist der einzige in Familienhand befindliche Tierpark Deutschlands
  • 41.000 Euro Gesamtkosten müssen pro Tag gedeckt werden
  • Das gelingt dem Tierpark Hagenbeck ohne regelmäßige Zuwendungen der öffentlichen Hand
  • Seit 1997 steht der Tierpark Hagenbeck unter Denkmalschutz

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Darum geht es bei der Strafanzeige in Hamburg

Bei der Strafanzeige ginge es um die Räumlichkeiten für Treffen und Sitzungen des Betriebsrates. Für Sitzungen während der Pandemie sei eine externe Fläche angemietet worden. Doch die Mietkosten habe der Tierpark nach Entscheidung Albrechts nicht tragen wollen.

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Eigentlich ginge es bei den Kosten nur um einen niedrigen dreistelligen Betrag, schreibt das „Hamburger Abendblatt“. Doch die Fronten sind trotzdem verhärtet, denn der Streit zwischen den Mitarbeitenden des Tierparks und Albrecht dauert schon länger an.

Streit in Hamburg dauert schon lange an

Die erste Anzeige des Betriebsrats gegen den Geschäftsführer ist das auch nicht, ein Verfahren läuft bereits. Außerdem wendeten sich Mitarbeitende in einem Brief an die Öffentlichkeit, bei dem sie über unerträgliche Zustände klagten (hier mehr dazu).

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Keinen Monat später überreichten Mitarbeitende der Geschäftsführung eine „Paketbombe“, die einen Tarifvertrag enthielt (MOIN.DE berichtete).

Nun hat der Streit mit der zweiten Strafanzeige neue Ausmaße angenommen und die Fronten vermutlich weiter verhärtet. (fk)