Hamburg: Polizisten durchsuchen Wohnung – und finden Grausames

Über 30 Hunde wurden bei Wohnungsdurchsuchung in Hamburg-Wandsbek sichergestellt (Symbolbild).
Über 30 Hunde wurden bei Wohnungsdurchsuchung in Hamburg-Wandsbek sichergestellt (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa & picture alliance / blickwinkel/H. Schmidt-Roeger

Grausame Entdeckung bei einer Wohnungsdurchsuchung in Hamburg!

Bereits am Mittwochmorgen hat die Polizei im Wichelmannweg in Hamburg-Wandsbek einen Durchsuchungsbeschluss vollstreckt. Dieser richtete sich gegen eine 42-Jährige. Es gab einen schlimmen Verdacht.

Hamburg: Schlimmer Verdacht bewahrheitet sich

Aufgrund vorangegangener Ermittlungen steht die Frau laut Polizei im Verdacht, beim gewerbsmäßigen Handel mit Hundewelpen ihre Kunden betrogen zu haben.

Konkret geht es hierbei um falsche Stammbaumdaten und Täuschung bei den Haltungsbedingungen der Hundewelpen. Die Durchsuchung des Hauses in Wandsbek offenbarte den Beamten jedoch noch Schlimmeres.

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Die im Internet zum Kauf angebotenen jungen Hunde stammten nämlich aus desolaten Zuständen. Zudem waren die Welpen offenbar auch nicht – wie von der Verkäuferin angegeben – geimpft und entwurmt.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg: Hundewelpen werden beschlagnahmt

Aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen der Hunde zogen die Kriminalbeamten das Veterinäramt hinzu. Diese entzogen der Frau die Tiere und brauchten sie beim Hamburger Tierschutzverein unter.

Eine erste tierärztliche Begutachtung der Hunde ergab nach Polizeiangaben, dass diese in einem schlechten Gesundheitszustand sind.

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Gegen die 42-Jährige, die mangels Haftgründen auf freiem Fuß verblieb, wurde nun zusätzlich ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. (mk)