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Hamburg: Schock! Radfahrer filmt gefährliche Situation – „Versuchte Tötung durch HVV-Fahrer“

Hamburg, meine Perle:

Warum die Stadt so einzigartig ist

Die Hansestadt Hamburg ist nicht gerade für ihre Fahrradfreundlichkeit bekannt. Das belegen zumindest immer wieder wütende Kommentare, Videos und Bilder in den sozialen Netzwerken.

Das neueste Video, das auf Twitter seine Kreise zieht, schockt allerdings mit einer besonders gefährlichen Situation zwischen einem Bus des HVV Hamburg und einem Fahrradfahrer und hat innerhalb weniger Tage zahlreiche Aufrufe erzielt.

Hamburg: Video zeigt riskante Situation im Straßenverkehr

Das Video zeigt aus der Perspektive eines Radfahrers eine Fahrt mit dem Fahrrad auf der Bebelallee in Hamburg gegen 9.00 Uhr morgens. Zunächst fährt ein Radfahrer auf dem ausgebauten Radweg rechts neben einer Bushaltestelle vorbei fährt an der zum Zeitpunkt der Aufnahme ein Bus des HVV hält.

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Im nächsten Augenblick endet der sichere Radweg und geht in einen schmalen Radfahrstreifen auf eine Straße über, die auch von Autos und Bussen befahren wird. Als der Radfahrer diesen Abschnitt erreicht, kommt es zu einer brenzligen Situation.


Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

Mit nur wenigen Zentimetern Abstand rauscht der Bus an dem Radfahrer vorbei.

Unter dem Zusatz: „Versuchte Tötung am Morgen durch einen HVV Fahrer!“, teilt der Radfahrer das Video auf Twitter und erntet zahlreiche Kommentare.

Hamburg: HVV geht dem Vorfall intern nach

„Wir sind bereits mit dem Nutzer im Austausch und haben ihn um Details gebeten, damit wir der Angelegenheit intern nachgehen können“, erklärt ein Sprecher der Hamburger Hochbahn gegenüber MOIN.DE.

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„Ganz grundsätzlich gilt, dass das sichere Miteinander im Straßenverkehr für die Hochbahn und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens höchste Priorität hat. Im Rahmen der Ausbildung sowie des laufenden Austausches der Führungskräfte/Fahrschule mit Fahrerinnen und Fahrern erfolgt neben der StVO-gemäßen Ausbildung zusätzlich eine Sensibilisierung mit Blick auf den zunehmenden Fahrradverkehr und die damit steigenden Anforderungen an die Aufgaben der Busfahrerin bzw. des Busfahrer“, heißt es in dem Statement der Hochbahn.


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Und weiter: „Wir erwarten von unseren Fahrerinnen und Fahrern ein besonders umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr. Wird uns ein Fehlverhalten des Fahrpersonals gemeldet, hat die Führungskraft die klare Aufgabe, den Sachverhalt in einem Gespräch mit der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter zu klären. Ob und welche Konsequenzen ein Fehlverhalten der Mitarbeitenden haben wird, hängt vom konkreten Einzelfall ab.“

Um noch mehr Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer zu schaffen, setzt die Hamburger Hochbahn auf „technische Möglichkeiten an zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Aktuell läuft die Ausrüstung aller knapp 1.100 HOCHBAHN-Bussen mit Abbiegeassistenten. Zum Jahresende soll die komplette Flotte ausgerüstet sein.“