Hamburg: Jugendlicher hat offenbar Heißhunger auf Donuts – doch das endet nicht gut für ihn

Offenbar hatte ein Jugendlicher am Hauptbahnhof Hamburg in der Nacht zu Sonntag Hunger.
Offenbar hatte ein Jugendlicher am Hauptbahnhof Hamburg in der Nacht zu Sonntag Hunger.
Foto: imago images/Ralph Peters & imago images / Schöning

Hamburg. In der Nacht zu Sonntag hatte ein 19-Jähriger offenbar Hunger auf Donuts. Daher verschaffte er sich widerrechtlich Zugang in die Gourmetstation am Hauptbahnhof in Hamburg.

Bei einem dort ansässigen Donut-Laden versuchte er, Getränke und Lebensmittel zu entwenden. Als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Wandelhalle den Vorfall bemerkten, riefen sie die Beamten des Bundespolizeireviers Hamburg-Hauptbahnhof.

Hamburg: Jugendlicher beschimpft Sicherheitsdienst und Bundespolizei

Das schien dem 19-Jährigen so gar nicht zu gefallen. Immer wieder beschimpfte er die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Außerdem versuchte er, die Beamten der Bundespolizei zu provizieren.

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Daten und Fakten zum Hauptbahnhof Hamburg:

  • Der Hamburger Hauptbahnhof ist der wichtigste und größte Bahnhof in Norddeutschland
  • In seiner heutigen Form wurde der Hamburger Hauptbahnhof am 6. Dezember 1906 in Betrieb genommen
  • Architekten: Oberbaurat Caesar und das Architektengremium Reinhardt/Süßenguth aus Berlin
  • Heute nutzen knapp 550.000 Reisende und Besucher täglich den etwa 50.000 Quadratmeter großen Hamburger Hauptbahnhof
  • Auf 14 Gleisen verkehren täglich über 800 Züge des Fern- und Nahverkehrs und rund 1.200 S-Bahnen.

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Unter anderem eine Beamtin wurde nach Angaben der Bundespolizei frauenfeindlich beleidigt. Dabei habe er unter anderen mitgeteilt, dass die Polizistin im Herkunftsland seiner Familie ihre gerechte Strafe erhalten würde, sollte sie dort arbeiten.

19-Jähriger kommt in Zelle am Hamburg-Hauptbahnhof

Zur Feststellung seiner Identität wurde der Jugendliche dem Bundespolizeirevier am Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt. Schon dieser Aufforderung kam er nur mit Nachdruck nach.

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Nach Überprüfung des 19-Jährigen und der Einleitung entsprechender Ermittlungsverfahren sollte er dann wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Da er aber glaubhaft versicherte, weitere Straftaten begehen zu wollen, wurde er stattdessen der Gewahrsamszelle zugeführt.

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Nach einiger Zeit hatte er augenscheinlich seine Einstellung überdacht. Er äußerte, sich auf direktem Wege nach Hause begeben zu wollen. Daraufhin wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. (mk)