Hamburg: 13-Jähriger erlaubt sich Streich mit der Polizei – plötzlich spielt sich ein wahrer Krimi ab

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Massenschlägerei auf St. Pauli! Diese Meldung ging am Wochenende bei der Polizei Hamburg über die Notruf-App „Nora“ ein.

Vor Ort erwartete die Beamten aus Hamburg jedoch erst einmal gähnende Leer. Von Streithähnen keine Spur. Doch was dann geschah, klingt wie die Szenen aus einem Kiminalfilm.

Hamburg: Ein wahnsinniger Zufall

Gleich mehrere Einsatzwagen machen sich auf den Weg zur genannten Adresse. Vor Ort vernahmen die Beamten zunächst keine Geräusche, die auf eine Schlägerei hindeuten. Laut Mitteilung der Notruf-App solle auch eine Schusswaffe zum Einsatz gekommen sein.

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Mit Maschinenpistolen und Schutzausrüstung stürmten die Polizisten das Gebäude auf St. Pauli und durchsuchten jedes Stockwerk. Von einer Schlägerei oder gar einem Schusswaffengebrauch gab es bislang keine Spur.

Da die App während des Einsatzes weiterhin aktiv war, entscheiden die Beamten, die angegebene Wohnungstür aufzubrechen. Doch was sie dahinter erwartete, ist unglaublich.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Die Bewohner sind nicht anzutreffen, die Wohnung steht leer. Statt prügelnder Menschen finden die Beamten allerdings etwas anderes. Damit hatten die Polizisten sicherlich nicht gerechnet.

Noch während des Einsatzes vor Ort verfolgte die Polizei den Notruf zurück. Nach kurzer Zeit war klar: der Bediener der App hält sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht in Hamburg, sondern in Mecklenburg-Vorpommern auf. Weitere Nachforschungen seitens der Behörde ergaben, dass es sich bei dem Notruf um den Streich eines 13-Jährigen handelte.

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Währenddessen durchsuchten die Beamten vor Ort die Wohnung. Doch was sie auf dem Tisch in der Küche entdeckten, wirft Fragen auf. Mehr als 60 Gramm Marihuana und Haschisch, sowie mehr als 1000 Euro Bargeld wurden dort zurückgelassen. Die Ermittlungen zu diesem spektakulären Fund dauern nun an.(kl)