Hamburg: Pleite! Beliebte Kette macht alle Filialen dicht – „Sehr traurig“

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Eine beliebte Kette in Hamburg ist pleite.

Nun müssen alle Filialen dicht machen. Das macht nicht nur viele in Hamburg traurig.

Hamburg: Intensive Suche nach Investor verlief im Nichts

Vier Monate nachdem der Hamburger Bürohändler „OfficeCentre GmbH“ einen Insolvenzantrag gestellt hat, stehen nun dessen Büromärkte „Staples“ vor dem Aus.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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„Ein Investor, der in der Lage ist, den Geschäftsbetrieb der auf den Verkauf von Büroartikeln spezialisierten Gesellschaft langfristig fortzuführen, konnte trotz intensiver Suche nicht gefunden werden“, teilte der Insolvenzverwalter Sven-Holger Undritz am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit.

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Unternehmen aus Hamburg schmeißt alles raus

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens solle nun „der geordnete Rückzug aus dem Markt“ angetreten werden. Wie der Bürohändler auf Facebook selbst ankündigte, bedeutet das: „Alles muss raus.“ Weil die gesamte Ware verkauft werden muss, gebe es außerdem viele Rabattaktionen.

Das Unternehmen war nach früheren Angaben des Insolvenzverwalters der größte stationäre Einzelhändler für Büroartikel in Deutschland mit rund 700 Mitarbeitern, 50 Filialen der Marke „Staples“ und einem Onlineshop.

Hamburg: Beschäftigte kämpften drei Monate

„Ich bedauere sehr, dass wir keinen Investor für das Unternehmen begeistern konnten“, sagte Undritz. Mehr als 120 potenzielle Erwerber seien angesprochen worden, und mit mehreren Interessenten sei bis zur vorigen Woche verhandelt worden. Doch die Verhandlungen blieben vergebens.

Undritz und OfficeCentre-Geschäftsführer Oliver Lux betonten, die Beschäftigten hätten drei Monate mit der Geschäftsführung für eine Sanierung gekämpft. Offensichtlich blieb das aber leider erfolglos.

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Kunden trauern um Unternehmen aus Hamburg

Kunden und Mitarbeiter trauern nun um die Schließungen des Bürohändlers. Unter der Ankündigung des Unternehmens auf Facebook zeigen sich viele betroffen.

„Schade“, schreibt eine Frau und fragt schon fast verzweifelt: „Wo kaufe ich jetzt ein?“ Es gebe keinen anderen vernünftigen Laden mit Büroartikeln, bei dem auch die Preise stimmen würden.

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Hamburg: Mitarbeiter äußern sich zur Schließung

Ein Mitarbeiter findet die Schließung „echt traurig“. Er selbst sei fast 20 Jahre in dem Unternehmen tätig gewesen. Ein weiterer Mitarbeiter schreibt, er sei sogar schon 32 Jahre dabei gewesen. Für ihn sei das alles „sehr, sehr traurig“.

„Och nö“, drückt ein Mann seine Enttäuschung aus. Er habe sehr gerne bei „Staples“ eingekauft und wüsste nun ebenfalls nicht, wo er einkaufen solle.

Hamburg: Mitarbeiter hatten bis zu letzt Hoffnung

„Wir haben alle gehofft, dass es dazu niemals kommen wird“, bedauert eine Mitarbeiterin, während eine andere versucht, trotz der schlechten Nachrichten positive Worte zu finden. „Es waren so schöne und auch harte Jahre“, beschreibt sie ihre Zeit bei „Staples“.

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„Aber wir sind alle nicht aus der Welt“, versichert sie. (fk mit dpa)