Veröffentlicht inHamburg

Hamburg: Mega-Streik am Montag – muss ich trotzdem zur Arbeit?

Das gilt für Arbeitnehmer, wenn EVG, Verdi und Co. am Montag zum Mega-Streik auf die Straßen gehen und Hamburgs Infrastruktur lahmlegen.

S-Bahn Hamburg – Streik
© IMAGO / Hanno Bode; IMAGO / Hanno Bode

Hamburg, meine Perle: Warum die Stadt so einzigartig ist

Mit über 1,8 Mio. Einwohner ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Außerdem kommen rund sieben Mio. Touristen pro Jahr in die Hansestadt. Doch was macht die Stadt so beliebt und einzigartig?

Es sind nicht die Streikenden, die Schuld daran sind, dass am Montag (27. März) auch in Hamburg die Infrastruktur lahmgelegt wird. Vielmehr sind es die, die für die Ursachen des Streiks zuständig sind – die Arbeitgeber und ihre Lohnverstellungen. Das betonen die Gewerkschaften in den letzten Tagen abermals.

Während sich also Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände sowie die Gewerkschaften streiten und streiken, kann es für viele Hamburger schwierig werden, zur Arbeit zu kommen. MOIN.DE erklärt deshalb, was für alle Arbeitnehmer am Streiktag gilt.

Mega-Streik-Prognose für Hamburg

Als Verdi, EVG und Co. am Donnerstag (23. März) groß die geplanten Streik-Offensiven ankündigten, mussten Arbeitnehmer erst einmal kräftig schlucken. Denn wenn bereits in der Nacht zum Montag die Warnstreiks beginnen, heißt es für viele: Umplanen. So müssen sich die Fahrgäste der S-Bahnen am kommenden Montag ab 0.00 Uhr auf den Stillstand aller S-Bahn-Linien in Hamburg einstellen.

+++ Hamburg: Mega-Streik! Wie gelangen Patienten ins Krankenhaus? Kliniken mit drastischer Antwort +++

Wer auf seine S-Bahn angewiesen ist, der könnte am Montag Schwierigkeiten bekommen, zur Arbeit zu kommen. MOIN.DE hat deshalb beim Bundesministerium für Arbeit und der Hamburger Sozialbehörde nachgefragt, was für Arbeitnehmer gilt und jetzt eine Antwort erhalten.

Hamburg: Das gilt für Arbeitnehmer

Auch während der Streiks müssen die Hamburger ihrer Beschäftigung nachkommen, erklärt die Sozialbehörde. Grundsätzlich fuhr die Hamburger Behörde fort, gilt, dass sich um eine Alternative bemüht werden muss.

+++ Hamburg: So kommst du trotz Mega-Streik ans Ziel +++

Um Komplikationen am Montag vorzubeugen, empfiehlt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sich mit dem Arbeitgeber abzustimmen. So wäre eine unter Corona-Zeiten bekannte Alternative, das Home-Office, eine praktikable Lösung, wenn möglich.


Mehr aus Hamburg:


Am besten gilt von beiden Seiten eine frühe Regelung zu finden, wie auch das Bilden von Fahrgemeinschaften, erklärt das BMAS. Das Bundesministerium empfiehlt also dringend zur Absprache. Dann sollte am Montag alles glattlaufen.