Hamburg: Streit um parkendes Auto eskaliert, Beifahrer macht mit Radler kurzen Prozess

In Hamburg wurde ein Beifahrer gewalttätig. (Symbolbild)
In Hamburg wurde ein Beifahrer gewalttätig. (Symbolbild)
Foto: imago images / Hanno Bode

Vorfahrt genommen, Abstand zu kurz, Wege blockiert: Regelmäßig kommt es auf den Straßen von Hamburg zu Konflikten zwischen Radlern und Autofahrern.

So auch im Herbst 2019, als zwei Männer in Hamburg-Hamm ernsthaft aneinander gerierten. Ihr Fall wird nun vor dem Amtsgericht St. Georg verhandelt.

Hamburg: Streit zwischen Radler und Beifahrer eskaliert

Am 17. Oktober 2019 soll laut Anklage ein Auto auf dem Radweg an der Sievekingallee geparkt haben, wie die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) berichtet. Als ein Radfahrer deswegen bremsen musste und von seinem Fahrrad stieg, soll der Beifahrer den Wagen verlassen und den Mann grundlos bepöbelt haben.

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Anschließend habe der Beifahrer den Gepäckträger des Fahrradfahrers festgehalten und ihn so davon abgehalten weiterzufahren, so die Anklage.

Schließlich soll der 32-Jährige den Radler in den Schwitzkasten genommen haben, der sich dabei ein Quetschtrauma am Hals zuzog, wie die „Mopo“ berichtet. Wegen Nötigung und Körperverletzung muss sich der Beifahrer nun vor Gericht verantworten.

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Das Opfer selbst versuchte noch, sich gegen den Angriff aus heiterem Himmel zu wehren, indem er Pfefferspray um sich sprühte. Dabei bekam er jedoch selbst eine große Menge des Abwehrsprays ab.

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Der Beifahrer war bereits mit einer Geldstrafe von 400 Euro belangt worden. Weil er sich jedoch bisher weigerte, diese zu zahlen, wird der Fall vor dem Amtsgericht St. Georg verhandelt. (mik)