Hamburg: Öffentliche Toiletten wurden saniert – doch einige Menschen sind aus DIESEM Grund stinksauer! „Schlecht gemacht“

Eine öffentliche Toilette in Hamburg erntet aktuelle viel Kritik (Symbolbild).
Eine öffentliche Toilette in Hamburg erntet aktuelle viel Kritik (Symbolbild).
Foto: picture alliance / imageBROKER

Am Alsteranleger Alte Rabenstraße in Hamburg sind öffentliche Toiletten saniert worden. Dabei hat sich etwas Entscheidendes geändert: Die Anlagen sind unisex, werden also von beiden Geschlechtern genutzt.

Doch damit, wie die Klos nun aussehen, sind viele Menschen in Hamburg ganz und gar nicht zufrieden. Es regt sich Protest gegen das neue WC.

Hamburg: „Es kam eine richtige Protestwelle“

Hinter der Tür links geht es jetzt zu den Urinalen, vor denen man steht, und die damit nicht für alle Geschlechter geeignet sind. Nur auf den Toiletten hinter der rechten Tür kann man sitzen. Das können wiederum alle.

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Einer, dem die neue Toilette so gar nicht gefällt, ist Peter Gutzeit von Die Linke, Bezirksfraktion Eimsbüttel. „Hier war vorher eine Frauentoilette und die gibt's jetzt nicht mehr“, sagt er im NDR Hamburg Journal. „Das ist einfach schlecht gemacht. Das haben Männer gemacht.“

Viele Frauen würden es unmöglich finden, sonst hätte er das Ganze gar nicht angesprochen. „Es kam eine richtige Protestwelle auf mich zu.“

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Mit seiner Fraktion hat er deshalb einen Antrag gestellt auf Wiederherstellung der bisher getrennten Toiletten. Zu den 460.000 Euro für die Sanierung der Toilette kämen dann noch die Kosten für den Rückbau dazu.

Der NDR hat auch mit der Stadtreinigung gesprochen, die die Toilette betreut. Diese sei gut benutzt und die Beschwerdelage alles andere als außerordentlich, sagt ein Mitarbeiter.

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Die Entscheidung, ob es zu einem Rückbau kommt, fällt Anfang September. (kbm)