Hamburg: Unglaublicher Fund bei Baggerarbeiten – er ist heiß begehrt!

Mitten in der Innenstadt von Hamburg haben Bauarbeiter einen unglaublichen Fund gemacht (Symbolbild).
Mitten in der Innenstadt von Hamburg haben Bauarbeiter einen unglaublichen Fund gemacht (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa & picture alliance / dpa | Ole Spata

Spektakulärer Fund mitten in Hamburg! In der Innenstadt auf der Kaiser-Wilhelm-Straße haben Bauarbeiter Unglaubliches ausgegraben. Es handelt sich um einen riesigen Stein.

Der Brocken ist nicht nur mehrere tausend Jahre alt, sondern hat auch eine lange Reise hinter sich. Das Interesse an dem Fundstück ist groß in Hamburg.

Hamburg: Knaller-Entdeckung in der Innenstadt

Der Eiszeitstein soll rund 130.000 Jahre unter der Erde geruht haben. Ursprünglich kommen derartige Granitsteine aus Südschweden (Övelgönne). Dort soll sich der Stein über mehrere Jahrhunderte seinen Weg weiter in den Süden gekämpft haben.

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Natürlich ganz genüsslich langsam. Sehr langsam. Bis er schließlich die letzten paar Jahrhunderte unter der Hamburger Metropole geschlummert hat. Nun erblickte der Eisbrocken das Licht der Welt. Bauarbeiter von dem Energieunternehmen Wärme Hamburg gruben das gute Stück aus. Und prompt soll der Stein ein neues Zuhause bekommen.

Die nächsten Tage wird das schwere Gestein erstmal nach Altona transportiert und dort vorerst gelagert: „Wir werden den Stein in den nächsten Tagen in unser Lager in Altona schaffen“, erklärt Wärme Hamburg-Sprecher Stefan Kleimeier gegenüber „Bild.de“.

Nun kommt aber der Knaller: Der Finder möchte den Eiszeit-Brocken an private Interessenten abgeben. Der Stein soll demnach also verschenkt werden. Auf Nachfrage von MOIN.DE berichtet Kleimeier von dem großen Andrang zahlreicher Interessenten. Darunter soll auch das ein oder andere Unternehmen sein, das den Stein veräußern wollte.

Hamburg: Eiszeitstein soll verschenkt werden

Doch der Stein soll im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen, obwohl man ihn kaum von der Stelle kriegt: „Kurz nach dem Aufruf haben sich zahlreiche Interessenten an dem Granitstein bei uns gemeldet. Darunter sind auch Schulen und Kindergärten, die ihn zum Erklettern freigeben wollen. Wir prüfen nun, wem wir den Stein zukommen lassen können.“

Schöne Sache! Welches Kind kann schon seinen Eltern davon erzählen, dass es während der Mittagspause auf einem 130.000 Tausend Jahre alten Stein herumgeklettert ist. Das einzige Problem, welches sich für einen privaten Abholer stelle, sei der Transport:

„Größtes Hindernis ist tatsächlich der Transport des über zwei Tonnen schweren Granitbrockens. Entsprechendes Gerät ist bei den meisten nicht vorhanden“, sagt Kleimeier.

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Zwei Tonnen ist auf jeden Fall ein Wort. Der Stein wiegt so viel wie zwei mittlere Autos. Dass der Stein am Ende aber trotzdem ein schönes Zuhause findet, dabei ist sich Stefan Kleimeier sicher: „Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir für das Exemplar schnell eine neue Heimat finden.“ (pag)