Hamburg: Eigentümer lässt Wohnhaus vergammeln – dreist, was dahinter steckt

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

Die krassesten Hamburger Kriminalfälle

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Ein Wohnhaus in der Grindelallee in Hamburg-Eimsbüttel steht bereits seit 2019 leer. Die Anwohner wurden damals aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen, weil Mängel beim Brandschutz vorliegen würden.

Daraufhin forderte das Bezirksamt in Hamburg-Eimsbüttel den Besitzer des Wohnhauses auf, das Gebäude entsprechend zu sanieren. Doch seit drei Jahren ist nichts passiert und der Zustand des Gebäudes verschlechtert sich immer weiter. Jetzt kommt auch noch ein böser Verdacht hinzu.

Hamburg: Nachbarn beobachten Unfassbares

Die Anwohner in der Grindelallee berichten, wie sie in den kalten Wintermonaten offene Fenster am Gebäude sahen.

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Es gibt einen schlimmen Verdacht: Der Besitzer des Hauses versucht, durch die Feuchtigkeit den Schimmelbefall in der Wohnung zu beschleunigen. Dadurch soll wohl das ganze Gebäude schneller verfallen und ein kompletter Abriss forciert werden. Entsprechen könnte ein lukrativer Neubau ermöglicht werden. Der Besitzer hat die gleiche Methode schon in Buxtehude angewandt, so dass die Vermutung nahe liegt, dass es sich hierbei um eine Wiederholungstat handelt.

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Daten und Fakten über Hamburg:

  • Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
  • Hamburg ist mit rund 1,9 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum.
  • Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit.
  • Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes
  • International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.

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Hamburg: Besitzer ignoriert Mahnungen des Bezirksamts

Bevor es so weit kommt, versucht das Bezirksamt, Druck auf den Besitzer auszuüben. Wegen Nichteinhaltung der Wiederherstellungsaufforderung verhängte es bereits 45.000 Euro. Diese wurden bisher aber nicht bezahlt.

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Eine drastische Möglichkeit: Die Zwangsenteignung und die Übergabe des Gebäudes an einen Treuhänder. Dieser soll die Wohnung wieder bewohnbar machen.

Das Bezirksamt im Stadtteil Eimsbüttel wehrt sich jedoch dagegen. Dies wäre allerdings die letzte Möglichkeit und nur durchsetzbar, wenn alle anderen Methoden nicht gefruchtet haben. Aber bevor diese eingesetzt werden können, muss der Kontakt mit dem Besitzer hergestellt werden Aber der scheint nicht auffindbar zu sein.

Hamburg: Scheinbar lasche Vorgehensweise stößt auf Kritik

Die Linken-Fraktion in der Eimsbütteler Bezirksversammlung fordert die Zwangsenteignung und kritisiert das Amt, dass es nicht härter gegen solche Methoden wie in der Grindelallee vorgeht.

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Auch in den sozialen Medien wird Kritik laut. Eine Frau schreibt: „Bei der Lage auf dem Wohnungsmarkt ein Skandal. Treuhänder einsetzen, und zwar ganz schnell.“ Eine andere Frau kommentiert: „Wieso wird so etwas geduldet. Die schönen alten Häuser.“ (lou)