Hamburg: Mann im Zug beleidigt Fahrgäste – dann wird es richtig widerlich

Ein „Metronom“-Zug in Hamburg.
Ein „Metronom“-Zug in Hamburg.
Foto: imago images/Hanno Bode

Diese Zugfahrt werden die Fahrgäste, die am Samstag mit dem „Metronom“ nach Hamburg gefahren sind, sicher noch lange in Erinnerung behalten. Denn ein junger Mann rastete in der Bahn völlig aus.

Zunächst soll der 19-Jährige sich im Zug Richtung Hamburg – trotz des Rauchverbotes – eine Zigarette angezündet haben. Dann ging der Ärger erst richtig los.

Hamburg: Mann spuckt vor Fahrgäste

Laut Bundespolizei habe er anschließend weibliche Fahrgäste „auf übelste Weise beleidigt“. Zudem soll er vor ihnen abwertend auf den Boden gespuckt haben. Als der Zugbegleiter einschreiten wollte, wurde auch er verbal attackiert.

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Dann wurde es erst richtig eklig: Der junge Mann soll vor einigen Fahrgästen seine Hose heruntergezogen und sein Geschlechtsteil gezeigt haben.

Bei einem Halt in Hamburg-Harburg konnte die Bundespolizei den Beschuldigten und mehrere Zeugen feststellen. Die Beamten nahmen den jungen Mann mit aufs Revier. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille.

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Die Polizei leitete gleich mehrere Strafverfahren ein: Verdacht auf exhibitionistische Handlungen, Beleidigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige wieder entlassen.

Bleibt zu hoffen, dass ihm die Anzeigen eine Lektion sind und er sich auf der nächsten Zugfahrt benehmen wird. (lh)