Udo Lindenberg: Mann mit krasser Corona-Maßnahme – ob der Panikrocker DAS schon mitbekommen hat?

So zu leben wie Udo Lindenberg – das dürfte der Traum vieler sein.
So zu leben wie Udo Lindenberg – das dürfte der Traum vieler sein.
Foto: imago images / Future Image

Leben wie Udo Lindenberg? Das klingt für viele Fans sicherlich wie ein Traum.

Maximilian Stach aus Hamburg würde es wohl eher nicht so beschreiben. Der 25-jährige Mediengestalter hat eine harte Zeit hinter sich. Weil es privat und beruflich nicht lief, verlor er seine Wohnung. Und dann zog er in ein Hotel! Genau wie Udo Lindenberg.

Udo Lindenberg: ER lebt wie der Panikrocker

„Ich bin auf Jobsuche. Und Corona macht es nicht leichter, ein WG-Zimmer zu finden“, sagt Maximilian der „Bild“. Wie er sich trotz der Umstände ein Hotel leisten kann? Möglich macht es das Start-up „Myroom24“.

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Das ist Udo Lindenberg:

  • Udo Gerhard Lindenberg wurde am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen) geboren
  • Udo Lindenberg ist nicht nur Rockmusiker, sondern auch Schriftsteller und Maler
  • Sein Markenzeichen sind der Hut, die dunkle Brille und natürlich die markante Stimme
  • In seinen ersten Hamburg-Jahren lebte Udo Lindenberg in einer Wohngemeinschaft u.a. mit Marius Müller-Westernhagen und Otto Waalkes zusammen
  • Udo Lindenberg lebt seit Jahren im Hamburger Hotel „Atlantic Kempinski“
  • Seit Ende der 90er-Jahre ist Udo Lindenberg mit der 31 Jahre jüngeren Fotografin Tine Acke liiert

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Das Angebot wendet sich an Wohnungssuchende in Metropolen und Großstädten, aber auch an Geschäftsleute oder Pendler. Außerdem ist es auch für Hotels vor allem in Zeiten von Corona eine große Hilfe.

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„Die Hotelbranche braucht jetzt jeden Euro, um Mitarbeiter vor der Kurzarbeit zu retten“, sagt Gründer Daniel Aseko der „Bild“. Über das Start-up können Hotelzimmer kurzfristig gebucht werden und sind monatlich kündbar: „Ganz ohne Schufa-Auskunft.“

Nicht ganz so luxuriös wie bei Udo Lindenberg

Für Maximiliam Stach ein Glücksfall. Für sein 22 Quadratmeter großes Zimmer im „Holiday Inn“ am Berliner Tor zahlt er 808,50 Euro im Monat: „Meine Freunde nennen mich schon Udo. Auch wenn‘s hier nicht so luxuriös wie beim Lindenberg im ‚Atlantic‘ ist.“

Alle zwei Wochen wird das Zimmer saubergemacht, Handtücher erhält er nach Bedarf. Einen Herd gibt es nicht, daher muss er sich mit einem Wasserkocher und Mini-Kühlschrank zufrieden geben.

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„Die persönliche Note fehlt mir hier – aber man lernt schnell, mit wenig auszukommen“, sagt der 25-Jährige. Immerhin kann er ein wenig wie Udo Lindenberg leben. Und das hat doch auch was, oder?

Das Wohnen in Hotels war auch in einem anderen Zusammenhang immer wieder Thema in Hamburg im vergangenen Jahr. Während des ersten Lockdowns war er Obdachlosen möglich, in einem Hotel in Hamburg unterzukommen. Eine Initiative, die sehr gut ankam (MOIN.DE berichtete). Wie die Lage diesen Winter ist, erfährst du >>> hier. (mk)