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Uwe Seeler ist tot – dieser große Traum blieb der HSV-Legende verwehrt

Fußballdeutschland trauert um Uwe Seeler. Am Donnerstagnachmittag wurde bekannt, dass der Ehrenspielführer des DFB im Alter von 85 Jahren verstarb.

Als Spieler kannte Uwe Seeler nur einen Verein: Den Hamburger SV. Über 20 Jahre schnürte er für seinen Klub die Fußballschuhe. Einen großen Traum konnte der HSV seiner Legende am Ende nicht mehr erfüllen.

Uwe Seeler: Tod sorgt für deutschlandweite Bestürzung

Zunächst hatte die „Bild“ über Seelers Tod berichtet. Das HSV-Idol sei im Kreis seiner Familie friedlich eingeschlafen. Zuletzt hatte er immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, zog sich bei Stürzen Verletzungen zu.

Die Nachricht über sein Ableben löst in der ganzen Republik Bestürzung aus. Jeder Fußball-Fan kennt den Namen Uwe Seeler – auch wenn man ihn selbst nie hatte spielen sehen. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Seeler dem HSV treu – und litt vor allem, als der Klub 2018 erstmals aus der Bundesliga abstieg.

Uwe Seeler ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Foto: HSV/Seeler


Uwe Seeler hoffte auf den Wiederaufstieg

„Ich bin sehr traurig“, sagt Seeler damals, der selbst so viele Heimspiele wie nur möglich live im Stadion verfolgte. Einer seiner Träume: „Ich hoffe, dass ich den Wiederaufstieg erlebe.“ Ein Wunsch, der ihm verwehrt blieb.

Seit 2018 versuchte sich der HSV vier Mal an der Rückkehr und scheiterte jedes Mal. Vergangene Saison zog der Klub in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin den Kürzeren.

Uwe Seeler: So wurde er zur HSV-Legende

Schon in seiner Jugend war Seeler Teil des HSV. Von 1946 bis 1972 stand er bei den Rothosen unter Vertrag. 476 Pflichtspiele absolvierte er, feierte eine Deutsche Meisterschaft so wie einen Pokalsieg. Als Weltklasse-Stürmer schlug er für den HSV lukrative Angebote aus dem Ausland aus – und wurde so zum Idol.


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International bekannt wurde er als Nationalspieler der deutschen Mannschaft. 43 Treffer gelangen ihm in 72 Pflichtspielen. Er wurde WM-Dritter und -Zweiter, den Titel konnte er mit Deutschland jedoch nicht gewinnen. (mh)