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Aida: Nerviger Teenie-Trend erreicht die Sonnen-Decks! „Gesperrt“

Eine harmlose aber höchst wirkungsvolle „Attacke“ an Deck der „Aida Cosma“ hat harte Konsequenzen für alle Gäste. Die schäumen vor Wut.

Fünf Dinge, die du noch nicht über Aida wusstest

Seit 1996 schippern die Aida-Kreuzfahrtschiffe über die Weltmeere. Wir haben fünf Fakten gesammelt, die du noch nicht über Aida wusstest.

Junge Menschen wollen sich ausprobieren, wer kennt’s nicht. Die mit dem Internet großgewordenen regen dabei ihre Leidensgenossen via TikTok und Co. zu bizarren Mutproben an. Da werden Waschmittel gegessen, per Hammer Wangenknochen „gerichtet“ und Deo inhaliert. Klingt irre, ist es auch. Ein harmloser, aber auch sehr viel nervigerer Trend erreicht nun die Aida-Flotte.

Das hier Konsequenzen folgen müssen, fordern Aida-Liebhaber sofort. Andere zeigen sich nachsichtig – auf Urlaubs-Genuss müssen aber alle verzichten.

Aida: Es begann an Land

Wer am Ende auf eine dumme Idee kam, lässt sich selten ausmachen – nicht einmal in Zeiten, in denen sich Clips von allerlei Unsinn online in Lichtgeschwindigkeit verbreiten. Wer heute jung ist und TikTok nutzt, kann beinahe täglich an bizarren Mutproben teilhaben, die nicht selten richtig gefährlich sind.

Da sich die Aufmerksamkeitsspannen junger Nutzer schnell verflüchtigen, gibt es regelmäßig Nachschub. So kam erst im Sommer jemand auf die Idee, schäumende Waschmittel in öffentliche Brunnen zu kippen – Chaos war vorprogrammiert. Jetzt ist die Aida-Flotte dran.

Aida: Schäumende Wut

Die „Aida Cosma“ war Anfang November in den warmen Gefilden der mediterranen See unterwegs, als sich Gäste auf dem bunten Schiff voller Möglichkeiten zur Ablenkung scheinbar langweilten. Die Lösung: Ein Streich – oder „Prank“, wie die Kids von heute sagen. So nahm sich die „Brut“, wie sie intern bereits genannt wird, eine Flasche Shampoo und kippte sie in den Whirlpool. Die Folge: Zwei Tage Sperre!

Während einige Aida-Liebhaber, die den Vorfall via wütendem Facebook-Post verfolgten, mit Milde reagierten, kann ein großer Teil der Kreuzfahrer nicht an sich halten. Während ungeklärt ist, ob da wirklich Kinder am Werk waren, fordern nicht wenige eine Badeaufsicht, die ab sofort auf Aida-Schiffen dauerhaft patroulieren soll. Andere wollen „die Eltern“ zur Rechenschaft für die Schaumstoff-Affäre ziehen. Sogar mit Strafzahlungen.

+++ Aida-Urlauber sitzen auf dem Trockenen – beliebtes Getränk verschwindet von der Karte +++

Aida: Harte Konsequenzen und Bewunderung

Eltern, die nicht in der Lage seien, ihren Nachwuchs „richtig“ zu erziehen, sollten für den „Schaden“ aufkommen, heißt es, die Zustimmung angesichts solcher Vorschläge ist bemerkenswert groß. Dabei schalten sich sogar einige Aida-Kenner ein, die angeben, selbst Kinder zu haben. Von Geldstrafen sehen die zwar eher ab, dennoch sprechen sich viele für eine „ordentliche“ Aufklärung über Konsequenzen der eigenen Handlungen beim Nachwuchs aus. Dabei finden andere wiederum die Aktion sogar richtig cool.


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Auf die Idee wäre man „damals“ auch gekommen, raunt es vorsichtig in einschlägigen Aida-Foren, diebische Freude über die harmlose Attacke an Deck macht sich breit. Eins ist jedenfalls so klar wie das Wasser des mittlerweile wohl befreiten Whirlpools: Aufmerksamkeit ist den „Tätern“ sicher – und das ganz ohne TikTok…