Aida: Jetzt kommt's dicke! Diese Nachricht trifft die Kreuzfahrt-Reederei hart

Die Aidaperla im Hamburger Hafen
Die Aidaperla im Hamburger Hafen
Foto: IMAGO / Chris Emil Janßen

Kahlschlag beim Kreuzfahrt-Unternehmen Aida! Das geht aus Angaben der Gewerkschaft Verdi hervor.

Demnach will die Reederei Aida Cruises 35 der 69 Stellen ihres Entertainment-Bereichs in Hamburg abbauen. In der Hansestadt werden die Bühnenshows für die Urlauber an Bord entwickelt und geprobt.

Aida: „Ein absoluter Tiefschlag“

„Die beabsichtigte Kündigung von über 50 Prozent der im Hamburger Aida-Teil Beschäftigten ist ein absoluter Tiefschlag“, zitiert das „Hamburger Abendblatt“ Natale Fontana, den Landesfachbereichsleiter Verkehr bei Verdi Hamburg.

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Seit Mai 2020 befänden sich die Beschäftigten in „Kurzarbeit Null“ und sie hätten sich darauf verlassen, dass sie mit Wiederaufnahme der Kreuzfahrten wieder arbeiten könnten.

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Daten und Fakten zu Aida:

  • 1996 ging das erste Aida-Clubschiff auf Reise, derzeit (Stand 2021) besteht die Flotte aus 14 Schiffen
  • 15.000 Menschen aus 50 Ländern arbeiten für Aida, davon 13.500 an Bord der Schiffe
  • Der Firmensitz ist in Rostock, die Reederei hat ihren Sitz in Hamburg
  • Die Schiffe fahren unter italienischer Flagge
  • Aida gehört zum italienischen Unternehmen Costa Crociere

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Gemäß „Hamburger Abendblatt“ hatte Aida die Mitarbeiter der Hamburger Entertainment-Tochter am Freitag über eine Neuausrichtung informiert, bei der es auch zu einer Personalreduzierung kommen soll.

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Fans von Aida haben sich kürzlich über ihre Erfahrungen mit der Reederei ausgetauscht. Sie beschreiben dabei zunächst eine wenig erfreuliche. Doch wenn diese Hürde genommen ist, so der Tenor der Fans, dann laufe alles super. Mehr dazu erfährst du >>> hier. (kbm)