Bremen: Männer mit Schusswaffen unterwegs – als die Polizei kommt, wird's absurd! „Lachnummer“

Nachdem in Bremen Männer mit Schusswaffen gesichtet worden waren, riefen Anwohner die Polizei (Symbolbild).
Nachdem in Bremen Männer mit Schusswaffen gesichtet worden waren, riefen Anwohner die Polizei (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa & KEYSTONE / Gian Ehrenzeller

Alarm in Bremen! Am Samstag gingen gleich mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Anwohner berichteten von drei jungen Männern, die mit Schusswaffen hantierten.

Als die Beamten am Ort des Geschehens in Bremen eintrafen, versuchten die Männer zu fliehen, konnten jedoch von den Streifenwagen gestoppt werden. Dann wurde es ziemlich absurd.

Bremen: Männer drehen Musikvideo

Bei den Schusswaffen handelte es sich lediglich im Anscheinwaffen, laut Polizei „einer echten Pistole und zwei Sturmgewehren ähnelten“. Die Männer im Alter von 18, 19 und 30 erklärten daraufhin, dass sie ein Musikvideo gedreht hätten.

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Außerdem erklärten sie, dass sie den Einsatz als Lachnummer empfanden. Diese Meinung teilten die Beamten nicht und stellten den drei vermeintlichen Musikern „nicht lustige Ordnungswidrigkeitenanzeigen“ und eine Kostenrechnung aus.

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Damit hat sich das Video in eine teure Angelegenheit verwandelt. Die Polizei Bremen wist eindrücklich darauf hin, dass laut Waffengesetz das Tragen solcher Anscheinwaffen in der Öffentlichkeit verboten ist.

Für die meisten Menschen seien Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Polizei muss Hinweise auf derartige Vorfälle sehr ernst nehmen und zur Abwehr von Gefahren so handeln, als sei die Waffe echt. (lh)