Camping an der Ostsee: Urlauber haben ein Problem, doch es gibt einen Trick

Übernachten direkt an der Ostsee! Das wünschen sich viele Camping-Fans.
Übernachten direkt an der Ostsee! Das wünschen sich viele Camping-Fans.
Foto: blickwinkel/Luftbild Bertram

Spontan zum Camping an die Ostsee? Das könnte sich als äußert schwierig erweisen. Denn viele andere Reisefreunde haben das bereits lange im Voraus geplant.

Da Camping außerdem so beliebt ist, wie noch nie zuvor, sind die Plätze in diesem Jahr besonders voll. Viele davon schon seit Wochen oder Monaten ausgebucht.

Camping an der Ostsee: Viele Plätze sind längst ausgebucht

Zehn Plätze an der Ostsee habe sie gefühlt angeschrieben und lauter Absagen bekommen. Das berichtet die Frau in einer Facebook-Gruppe für Camping-Begeisterte. „Gibt es wirklich keine Chance mehr, ab nächsten Mittwoch irgendwo einen Platz an der Ostsee zu bekommen?“, fragt die Frau in die Runde.

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Viele Plätze an der Ostsee sind tatsächlich längst ausgebucht. Kaum waren touristische Übernachtungen in den Modellregionen in Schleswig-Holstein im Frühjahr wieder möglich, waren die freien Plätze bereits knapp. Dass du mehrere Campingplatz-Betreiber anschreiben oder anrufen musst, bist du etwas findest, ist also ganz normal.

Aber es gibt sie noch, die freien Plätze, auch für Spontanentschlossene.

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.
  • 2016 gab es in Deutschland 2919 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 220.000 Stellplätzen.

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Eine Übersicht über freie Plätze bietet die Seite „pincamp.de“, das Campingportal des Automobilclubs ADAC. Uwe Frers, Geschäftsführer von ADAC Camping, hat die Vorzüge des Portals einmal so beschrieben: „Auf dem Portal können über 2.200 Campingplätze nach noch verfügbaren Zeiträumen durchsucht werden.

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Die buchbaren Plätze werden in Echtzeit angezeigt und können sofort online reserviert werden.“ Das Angebot ist kostenlos.

In der Facebook-Gruppe geben der Frau gleich mehrere Mitglieder diesen Tipp: an der polnischen Ostsee-Küste Urlaub machen. Informationen zu freien Plätzen in Polen gibt es ebenfalls auf „pincamp.de“.

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An der Ostsee gibt es derweil immer wieder Ärger mit Campern. Wildcamper sorgen in einigen Gemeinden für Probleme. Wie diese dagegen vorgehen, erfährst du >>> hier. (kbm)