Camping: HIER liegt der beste Platz Deutschlands – eine Sache macht ihn besser als alle anderen

An der Ostsee-Küste liegt ein ganz besonderer Campingplatz.
An der Ostsee-Küste liegt ein ganz besonderer Campingplatz.
Foto: picture alliance / imageBROKER | K. Hinze

In Deutschland gibt es seit der Pandemie einen regelrechten Camping-Boom. Viele begeben sich in diesem Jahr zum ersten Mal in den Urlaub mit dem Wohnmobil, Camper oder Wohnwagen. Besonders beliebt sind Reiseziele an der Nordsee und Ostsee.

Da verwundert es nicht, dass der beste Campingplatz des Landes im Norden liegt. Das besagt zumindest das Ranking von „Pincamp“, dem Camping-Portal des ADAC.

Camping: Wulfener Hals auf Fehmarn ist Spitzenreiter

Das Portal hat die Top-Campingplätze aufgeteilt in Urlaub zu zweit und Urlaub mit der Familie. In beiden Fällen liegen die Spitzenreiter in Norddeutschland. Der beste Campingplatz Deutschlands für Urlaub zu zweit liegt gemäß „Pincamp“ in Schleswig-Holstein.

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Es handelt sich um den Camping- und Ferienpark Wulfener Hals auf der Ostsee-Insel Fehmarn – aus gutem Grund. Bei „Pincamp.de“ heißt es über den Campingplatz auf Fehmarn:

„Direkt am Wulfener Hals gelegener, quirliger Urlaubsplatz mit breit gefächertem Angebot für Familien, Kiter, Surfer und Golfer. Weitläufiges, teils ebenes, teils geneigtes Wiesengelände auf einer Halbinsel zwischen der Ostsee und einer weiten Flachwasserbucht. Durch hohe Hecken und unterschiedlich große Bäume gegliedert. Zum Meer hin Steilküste. Großzügig gestalteter Eingangsbereich. Wohnmobilpark mit eigenem Sanitärgebäude.“

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Neben der Anlage selber ist es vor allem die Lage des Campingplatzes, die ihn auszeichnet. Schon Ende 2020 lag der Campingplatz gemäß ADAC-Ranking auf Platz 1 – wie auch schon im Vorjahr.

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.
  • 2016 gab es in Deutschland 2919 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 220.000 Stellplätzen.
  • Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 9 Millionen Gästeankünfte auf deutschen Campingplätzen mit insgesamt etwa 30,5 Millionen Übernachtungen gezählt.
  • Gäste aus dem Inland machten mit etwa 7,5 Millionen Ankünften (etwa 83 Prozent aller Ankünfte) und etwa 26 Millionen Übernachtungen (etwa 86 Prozent aller Übernachtungen) den größten Teil der Campingtouristen aus.
  • Die Niederländer waren 2016 die mit Abstand wichtigste Gästegruppe unter den ausländischen Campingtouristen: Etwa jeder zweite ausländische Gast auf deutschen Campingplätzen kam aus den Niederlanden.

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Im aktuellen Ranking von „Pincamp“ geht es um den Zeitraum Januar bis Juli 2021, den das Camping-Portal ausgewertet hat. „Shz.de“ zitiert Uwe Frers, Camping-Experte und Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH: „Die ADAC-Inspekteure besuchen 5.500 Campingplätze und erfassen 240 Daten pro Platz. Auf Basis dieses Datenschatzes können Camper ihren Traumplatz auf pincamp.de einfach finden.“

Hilfreich für Camper: Das Portal bietet auch jeweils eine Übersicht der freien Plätze.

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Wildcampen in Deutschland: Erlaubt? Verboten?

  • Die rechtliche Lage rund ums Wildcampen ist in Deutschland unübersichtlich. Je nach Bundesland unterscheiden sich die Gesetze und Richtlinien.
  • In Paragraph 59 des Bundesnaturschutzgesetzes ist geregelt, dass „das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zweck der Erholung“ allen gestattet ist.
  • Das Betreten des Waldes richtet sich wiederum nach dem Bundeswaldgesetz. Dort ist einheitlich geregelt, dass laut Paragraph 14 „das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung“ gestattet ist – die Länder regeln aber die Einzelheiten.
  • Darunter fällt dann auch das Zelten und Übernachten außerhalb von ausgewiesenen Campingplätzen.
  • Naturschutzgebiete, Naturreservoirs, Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete haben eine Ausnahmestellung. In der Regel ist Wildcampen in solchen Gebieten strikt verboten.
  • Wird dagegen verstoßen, drohen hohe Bußgelder.

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Camping: Bester Platz für Familien gemäß Ranking in Niedersachsen

Platz 1 für Urlaub mit der Familie belegt gemäß dem aktuellen Ranking Camping Stover Strand Kloodt in Niedersachsen. Dazu heißt es auf dem Portal:

„Idyllisch am ruhigen Flussufer der Elbe gelegen und perfekt an die Hafenmetropole Hamburg angebunden befindet sich der 5-Sterne-Campingplatz Stover Strand International Kloodt in einer wunderschönen Flusslandschaft. Die tolle Lage, die beschauliche Umgebung und nicht zuletzt der lange feinsandige Badestrand machen diesen Campingplatz zu einem der beliebtesten Ziele für Camper in Hamburg.“

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Wer gerade einen Camping-Urlaub plant – ganz gleich wo – sollte ein paar Sachen beachten, damit bei der Ankunft auch alles reibungslos abläuft. Mehr dazu erfährst du >>> hier.

Dieser Fehler im Camping-Urlaub kann richtig teuer werden

Für Camping-Neulinge läuft im ersten Urlaub nicht immer alles rund. Dass Wildcampen verboten ist, wissen inzwischen die meisten. Es gibt jedoch einen weiteren Fehler, der ziemlich teuer werden kann. Was das ist, kannst du >> hier lesen! (kbm)