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Camping: Dieser Zettel am Wohnmobil bedeutet nichts Gutes – pass besser auf

Camping: Dieser Zettel am Wohnmobil bedeutet nichts Gutes – pass besser auf

© imago images/CTK Photo, imago/blickwinkel, Montage: MOIN.DE

Camping: Tipps und Tricks für Anfänger

In unserem schnelllebigen Alltag wird die Sehnsucht nach Ruhe und Stille immer größer. Kein Wunder also, dass das Campen in der Natur ein Comeback feiert! Hier kommen 6 hilfreiche Tipps für Anfänger ...

Mit dem Wohnmobil hinfahren, wo immer man sein möchte – Camping ist für viele Menschen ein absoluter Traum und ein geliebtes Hobby.

Doch auch beim Camping sollte man vor miesen Tricks gewarnt sein. Derzeit macht ein Zettel die Runde, auf den man auf keinen Fall reinfallen sollte…

Camping: Fall bloß nicht DARAUF rein

Traurig, wenn Menschen auf solche Tricks hereinfallen. Zettel, die am Auto oder Wohnmobil hängen, sind in der Regel direkt der Stadt zu zuordnen – vielleicht falsch geparkt?

Aber Stopp! In Kiel macht gerade ein roter Zettel die Runde, der angeblich von der Landeshauptstadt Kiel kommen soll. Wer dahinter steckt ist noch nicht bekannt. Der Instagram-Account der Landeshauptstadt Kiel postete eine Warnung: „Achtung, Fake!“

+++ Camping: Paar campt mitten im Ort – das geht fürchterlich schief +++

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Camping-Urlaub angesagt wie nie – das steckt dahinter:

  • Der Begriff Camping umfasst eine sehr breite Spanne von Aktivitäten. Ihnen allen ist gemeinsam, nicht in Gebäuden zu übernachten, sondern in der Natur.
  • Die Urlauber schlafen in Zelten, Hängematten, Wohnwagen oder Wohnmobilen, in Dachzelten oder ausgebauten Vans. Wird in Zelten gecampt, so spricht man auch von Zelten.
  • Camping wurde Anfang des 20. Jahrhunderts populär und ist mittlerweile eine weitverbreitete Urlaubs- und Reiseform.
  • In den meisten Ländern Europas ist Camping außerhalb dafür vorgesehener Einrichtungen (wildes Campen) nicht erlaubt oder nur unter strengen Auflagen gestattet.
  • Über zehn Millionen Deutsche betreiben ab und zu Camping oder Caraving, fast zwei Millionen sogar häufig.
  • Besonders beliebt bei den Deutschen für einem Campingurlaub ist das eigene Land, gefolgt von den wärmeren Mittelmeerländern Italien und Frankreich.
  • 2020 gab es in Deutschland 2.862 Campingplätze mit einer Anzahl von etwa 209.000 Stellplätzen.
  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden auf deutschen Campingplätzen etwa 34 Millionen Übernachtungen gezählt.
  • Davon waren etwa 2,2 Millionen Übernachtungen von ausländischen Gästen. Die Hälfte dieser Übernachtungen wurde dabei von Niederländern getätigt, gefolgt von Gästen aus der Schweiz und aus Belgien.
  • Etwa sieben Prozent der Ausländer wählen bei einem Besuch in Deutschland einen Campingplatz als Unterkunftsform.

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Camping: Das steckt hinter dem Fake

„Diese Strafzettel ähnlichen Hinweise sind nicht von der Landeshauptstadt. Wir würden niemals anregen, Eure Adressen oder andere sensible Daten an Euren Fahrzeugen kenntlich zu machen“, heißt es zur Erklärung in dem Posting.

Denn der Zettel fragt tatsächlich die Meldeadresse des Wohnmobils ab. Mit der Begründung: „So können Anwohnerparkplätze einfacher den Fahrzeugen zugeordnet werden.“

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Instagram, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

+++ Camping: Frau platzt bei diesem Anblick der Kragen – „Ihr seid ichichich“ +++

Darunter ist sogar noch dreist als Tipp gekennzeichnet, dass ein einfaches, formloses aber leserliches Blatt Papier mit der Anschrift hinter der Frontscheibe „völlig genügt“.

Anzeige gegen den Camping-Betrüger

„Gegen die unbekannten Verfasser werden wir Strafanzeige erstellen“, heißt es in dem Beitrag der Landeshauptstadt Kiel. Und weiter: „Sollte Euch diese oder eine andere Fälschung begegnen oder Euch etwas komisch vorkommen, meldet Euch unter Ordnungsdienst@kiel.de.“

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Die Menschen unter dem Warn-Post sind sichtlich schockiert. Hoffentlich ist sie bei allen Betroffenen angekommen, damit niemand fälschlicherweise seine Adresse öffentlich macht. (lfs)