Fehmarn: Neue Attraktion eröffnet! Ihr Spitzname sagt alles über sie

In der Nähe des Yachthafens von Burgtiefe hat kürzlich eine neue Attraktion für Besucher geöffnet.
In der Nähe des Yachthafens von Burgtiefe hat kürzlich eine neue Attraktion für Besucher geöffnet.
Foto: imago/imagebroker

Auf Fehmarn gibt es wieder ein Highlight mehr für Urlauber. Kürzlich hat auf der beliebten Ostsee-Insel eine neue Attraktion eröffnet.

In Burgtiefe auf Fehmarn können Besucher fortan einen 360-Grad-Rundumblick auf die Ostsee genießen: Vom neuen Aussichtsturm der Insel, der schon jetzt einen besonderen Spitznamen hat.

Fehmarn: Highlight im Dunkeln

Der Turm verfügt über 72 Stufen und einen barrierefreien Aufzug nach oben. Besonders Highlight neben dem Ausblick: Abends wird das Gebäude beleuchtet.

Klar, dass sich da viele Menschen begeistert zeigen. „Im Dunklen hat er wirklich Zauber“, schreibt eine Frau auf Facebook. „Ich war vorgestern noch dort, einfach klasse!“, lobt zudem ein Mann den Ausblick.

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Und eine weitere Frau meint: „Da haben wir doch schon ein Ausflugsziel, wenn wir ab morgen endlich wieder da sind.“

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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Fehmarn: Finanziert aus der Kurabgabe

Der Turm liegt nahe des Yachthafens Burgtiefe. Sein helles Holz soll mit der Zeit nachdunkeln und sein Spitzname lautet wegen der asymetrischen Form: Kronkorken.

Laut Angaben der Architekten des „Architekturbüro Sophie & Hans“ aus Berlin hat der neue Turm eine Höhe von 16 Metern.

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Eigentümer ist die Stadt Fehmarn, der Eintritt ist kostenfrei. Der Turm wird aus der Kurabgabe finanziert. Zu Beginn des Baus äußerten einige Einwohner Kritik, man hätte das Geld lieber für etwas anderes ausgeben können. (rg)