Fehmarn: Absturz über der Ostsee! Riesen-Drohne donnert ins Wasser

Was war da bloß auf Fehmarn los?
Was war da bloß auf Fehmarn los?
Foto: imago images/M.Zettler

Was war denn auf Fehmarn los? Oder besser über der Insel!

Eine unbemannte Spezialdrohne ist vor der Küste von Fehmarn in die Ostsee gestürzt. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine kleine, handliche Drohne. Das Gerät umfasste vier Meter!

Fehmarn: Riesen-Drohne donnert in die Ostsee

Sie fiel nur 40 Meter vom Strand entfernt ins Wasser, wie die Polizeidirektion Lübeck am Donnerstag mitteilte. Als Grund für den Absturz wird technisches Versagen angenommen.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Klar, noch trauen sich nur hartgesottene Urlauber zum Baden ins Wasser. Keine Gefahr also, dass da gerade viele Menschen am Strand waren.

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Das ist Fehmarn:

  • Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands
  • Es ist die einzige Ostsee-Insel Schleswig-Holsteins
  • Die Fehmarnsundbrücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet, ist 963 Meter lang
  • Fehmarn zählt rund 12.600 Einwohner
  • Auf der Insel gibt es vier Naturschutzgebiete
  • Der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel soll Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden; die Eröffnung ist für 2029 geplant

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Erst vor einer Woche war mit dem Test dieser Drohnen begonnen worden; sie sollen Schiffsabgase auf der Ostsee messen.

Die Drohnen ermöglichten es, Schiffsemissionen auf See zu analysieren und dadurch zu überwachen, ob die gesetzlich festgelegten Grenzwerte eingehalten werden, hatte die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Karin Kammann-Klippstein, beim ersten Start erklärt.

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Die ferngesteuerten Drohnen starten den Angaben zufolge auf einem Militärstützpunkt an der Ostküste Fehmarns und fliegen zweimal täglich für jeweils zweieinhalb Stunden gezielt Schiffe im Fehmarnbelt und in der Kadetrinne an. Werden Verstöße nachgewiesen, drohen den Verantwortlichen hohe Strafen (MOIN.DE berichtete). (dpa/jds)