Ferien an der Nordsee: Urlaubsorte rüsten sich für den Ansturm – dabei greifen sie zu einer neuen Maßnahme

Im Sommer 2020 haben zahlreiche Urlauber ihre Ferien an der Nordsee verbracht.
Im Sommer 2020 haben zahlreiche Urlauber ihre Ferien an der Nordsee verbracht.
Foto: picture alliance / Zoonar

Die Ferien endlich wieder an der Nordsee verbringen – diesen Wunsch können Urlauber sich jetzt wieder erfüllen! Nach wie vor seht der Urlaub im Heimatland hoch im Kurs. Im vergangenen Jahr ist die Küste aus allen Nähten geplatzt.

Dieses Jahr sollen in den Ferien an der Nordsee überfüllte Strände vermieden werden. Dazu haben Küstenorte sich eine neue Maßnahme überlegt.

Ferien an der Nordsee: Kameras, Lichtschranken und Drehkreuze

Wie das Branchenportal „reisevor9.de“ berichtet, werden in Wilhelmshaven, Cuxhaven und Co. Daten von Kameras, Lichtschranken und Drehkreuzen gesammelt und an Online-Kanäle ausgespielt, auf denen Gäste sich über Besucherströme informieren können.

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So soll die Ballung von Menschen an beliebten Orten vermieden werden, so die Tourismuswerber der Nordsee GmbH, die hinter dem Projekt stecken. Die Daten werden demnach nur quantitativ und nicht personalisiert gesammelt.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Ein Ampelsystem signalisiere den Gästen, wie ausgelastet die Strände und andere touristische Ziele sind.

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„Die Besucherlenkung wird uns dabei helfen, touristische Hotspots zu entzerren, eine gleichmäßige Verteilung des Gästeaufkommens sicherzustellen und alternative Angebote, wie unentdeckte Ausflugsziele und reizvolle Landschaften abseits der Küste im Hinterland zu ermöglichen“, wird Sonja Janßen, Geschäftsführerin der Nordsee GmbH, von „reisevor9.de“ zitiert. (kbm)