Flensburg-Krimi in der ARD sorgt für wilde Diskussion unter Zuschauern! „Wenn ich diese dummen Kommentare lese“

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt: Fünf überraschende Fakten zur Insel

Sylt ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Wir haben fünf überraschende Fakten zur Insel gesammelt.

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Ein gemütlicher Krimi-Abend vor dem Fernseher ist bei diesem tristen November-Wetter genau das richtige Programm. Auch am Donnerstag schalteten viele Zuschauer ein und verfolgten den neuen Flensburg-Krimi „Der Tote am Strand“.

Dabei recherchieren die Ermittler Svenja Rasmussen (Katharina Schlothauer) und Antoine Haller (Eugene Boateng) erstmals gemeinsam in einem mysteriösen Fall um eine Leiche aus Dänemark. In den sozialen Netzwerken sorgt der ARD-Krimi aus Flensburg unterdessen für eine heftige Diskussion.

Flensburg: Leiche in der Förde wirft Fragen auf

Der Fall beginnt zunächst furios in Hamburg. Dort fallen in einer Hafenkantine Schüsse und schon gibt es das erste Opfer. Wenig später verlagert sich der Schauplatz ganz in den Norden. Natürlich dürfen dabei eindrucksvolle Aufnahmen aus Flensburg nicht fehlen: Direkt an der Förde wird der Körper eines Dänen angespült. Sofort steht sein Freund und Kollege im Visier der beiden Ermittler.

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Doch auch ein Spirituosenhändler macht sich verdächtig. Welche Geschäfte verbinden ihn und den Toten? Fotos auf dessen Handy verraten den Ermittlern schließlich mehr und die Spurensuche beginnt.

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Das ist Flensburg:

  • Die kreisfreie Stadt Flensburg ist nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Stadt im Bundesland Schleswig-Holstein
  • Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde, dem westlichsten Punkt der Ostsee, und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln
  • Die Hafenstadt gliedert sich in 13 Stadtteile und 38 statistische Bezirke
  • In Flensburg leben rund 90.000 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Die Stadt liegt direkt an der dänischen Grenze und galt lange Zeit als Zentrum der dänischen Minderheit. Heute leben rund 2.300 Dänen in Flensburg (Stand: Dezember 2019)
  • Bundesweit bekannt ist die Stadt vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“

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Viele Zuschauer hatten das neue Team und die Drehorte mit Spannung erwartet. Auf Facebook wurde nach Ausstrahlung der Sendung heiß diskutiert. Dabei ergab sich ein sehr gemischtes Stimmungsbild.

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„Ein junges, frisches Ermittlerteam, witzige Dialoge, eine gute Story und das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung. Sehr gut“, kommentiert zum Beispiel eine Zuschauerin. „Super, sehr gerne mehr“, findet eine andere. „Hat mir sehr gut gefallen. Ein erfrischendes Team, locker vom Hocker. Auch Story und Bildführung sehr gut“, lautet eine weitere Meinung.

Flensburg: „Da passt gar nichts zusammen“

Doch es gibt auch mehrere negative Stimmen: „Da passt gar nichts zusammen. Alle Charaktere erfüllen irgendein Klischee – viel zu viel. [...]Die Story verschwand irgendwie im Gewirr der Handlung. Spannend geht anders“, heißt es etwa. „Die Dialoge sind – freundlich formuliert – eine absolute Katastrophe! Der Film langweilig“, findet eine andere Zuschauerin.

„Grauenvoll schlecht! Schauspieler, Drehbuch, Dialoge und Kameraführung auf dem Niveau diverser täglicher deutscher Telenovela Billig-(Soap-)Serien!“, heißt es weiter. Viele kritisieren zudem die zahlreichen Nebenhandlungen und ein daraus entstehendes Durcheinander.

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Ein anderer Zuschauer wiederum ärgert sich an der negativen Kritik: „Wenn ich diese dummen Kommentare zu diesem ersten guten Krimi von Flensburg lese, wird mir gelinde gesagt schlecht“, beklagt er.

Letztendlich kann sich jeder selbst ein Bild des neuen Formats machen. Noch drei Monate wird der Flensburg-Krimi in der ARD-Mediathek verfügbar sein. >>> Hier kannst du ihn dir anschauen. (mik)