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Kiel: Hinterhältige Attacke auf einen Bus – der Fahrer muss ganz schnell auf die Bremse drücken

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Ein Busfahrer in Kiel musste sofort bremsen. (Symbolbild) Foto: imago images / penofoto

Beschädigte Scheiben und geschockte Passagiere – so stellt man sich eine Busfahrt normalerweise nicht vor. Doch in Kiel ereigneten sich kürzlich solche dramatische Szenen.

Ein Linienbus in Mettenhof in Kiel wurde nämlich mit Steinen beworfen.

Kiel: Steinwurf auf Linienbus

Der 51-Jährige Busfahrer fuhr routiniert und nichts ahnend die Linie 100 mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde den „Skandinaviendamm“ an. Doch kurz nachdem er den Kurt-Schumacher-Platz in Kiel passierte, wurde sein Fahrzeug attackiert.

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Gegen die Frontscheibe wurde ein Stein geworfen. Und kurz danach seien weitere Steine gefolgt. Nun aber gegen die Seitenscheiben des öffentlichen Verkehrsmittels.

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Der Busfahrer drückte sofort auf die Bremse, um die Sicherheit seiner Fahrgäste zu wahren. Nach Halt des Busses, konnte er aber keine Personen wahrnehmen.

Zum Glück wurde niemand verletzt! Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf 10.000 Euro.

Kiel: Von den Tätern fehlt jede Spur

Ermittelt wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Aufgrund der Vielzahl der Steinwürfe in kurzen zeitlichen Abständen, gehen die Beamten von mehreren Tätern aus und suchen derzeit nach Zeugen.

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Die Polizei Kiel teilte den Beitrag außerdem auf Facebook.

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Kiel: Menschen sind fassungslos

Dort können die Menschen das beschriebene Szenario kaum fassen. Eine Frau kommentiert beispielsweise: „Unglaublich. Hoffe die Steinewerfer werden ermittelt und hart bestraft.“ Eine andere stimmt dem zu: „Einfach nur noch schlimm, was hier passiert. Hoffentlich werden die Verantwortlichen gefunden.“

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Und um die Gefühlslage der meisten zusammenzufassen, bringt eine Frau die hinterhältige Attacke mit dieser Aussage ziemlich gut auf den Punkt: „Ohne Worte echt“.

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Falls du Hinweise hast, kannst du dich unter folgender Nummer bei der Polizei Kiel melden: 0431/ 160 1372. (pag)