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Kiel: Schlimme Entwicklung an Schulen – „Frecher und lauter“

Kiel: In den Schulen in Schleswig-Holstein zeichnet sich eine besorgniserregende Entwicklung ab. Die Lehrer schlagen Alarm!

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Fehmarn: so schön ist die Sonneninsel

Fehmarn ist die drittgrößte Insel Deutschlands. Die Ostseeinsel liegt in Schleswig-Holstein und ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber. Mit Lübeck und Kiel liegen zwei Großstädte zirka eine Autostunde entfernt.

Im Bundesland Schleswig-Holstein macht eine Entwicklung besonders Angst. Daher wurden Lehrer im Herbst 2023 zu ihrer Arbeitssituation befragt. Die Auswertung liegt nun bereit, auch Kiel ist Teil davon.

Die Ergebnisse sind erschreckend. Die befragten Männer und Frauen machen auf ernsthafte Probleme aufmerksam und sagen, dass es so nicht weitergehen kann. Auch in Kiel muss sich etwas ändern.

Kiel: Lehrkräfte am Limit

Beim Blick auf die Auswertung der Befragung wird einem Angst und Schrecken. Die Entwicklung ist wirklich bedauernswert. Rund 29.000 Lehrer hat das Bundesland Schleswig-Holstein und immer mehr Lehrer hinterfragen ihre Berufswahl. Durch den Fachkräftemangel sind die teils noch jungen Lehrer schon früh im Job überfordert. Arbeit in den späten Abendstunden oder am Wochenende gehören zur Tagesordnung.

Im Gespräch mit den „Kieler Nachrichten“ äußern sich Pädagogen und nennen ihre Probleme. Dazu gehört der deutschlandweite Personalmangel, der auch nicht in Schleswig-Holstein Halt macht. So müssten unter anderem ehemalige Lehrer aus der Pension zurückgeholt werden, so ein Pädagoge.

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Kiel: „Frecher und lauter“ – Lehrer zweifeln an Berufswahl

Besonders tragisch: Durch die Entwicklung – auch im Umgang mit Schülern – zweifeln viele Lehrer mittlerweile an ihrer Berufswahl. „Die Kinder haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Sie sind viel lauter geworden und teilweise auch einfach frecher“, berichtete ein Pädagoge gegenüber den „Kieler Nachrichten“.


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Besonders die ältere Generation frage sich durch die teils respektlose Umgangsart, ob sie noch den richtigen Beruf ausüben. Wichtig sei es, dass nun gehandelt wird – und das nicht nur in Kiel. Im ganzen Bundesland müsse es Änderungen geben, fordert ein Pädagoge.