Kiel: Betrugmasche! Bei diesem Anruf solltest du sofort auflegen

In Kiel kommt es aktuell zu telefonischen Betrugsversuchen (Symbolbild).
In Kiel kommt es aktuell zu telefonischen Betrugsversuchen (Symbolbild).
Foto: picture alliance / dpa Themendienst

Vorsicht in Kiel! Die Stadtwerke warnen aktuell vor telefonischen Betrugsversuchen.

Deshalb sollten die Menschen in Kiel besonders vorsichtig sein, wenn man am Telefon nach persönlichen Daten und Zählerstand gefragt wird.

Kiel: Unseriöse Wechselverträge

Denn hinter den Anrufen verbargen sich offenbar Unbekannte, die ohne weitere Zustimmung der Betroffenen einfach einen neuen Energieliefervertrag für sie abschlossen.

+++ Oldenburg: Neubau in der Stadt regt Anwohner auf – „Katastrophe!“ +++

„Wir stehen dem Wettbewerb offen gegenüber. Dieser sollte aber seriös und fair laufen. Daher raten wir unseren Kunden bei entsprechenden unaufgeforderten Telefonanrufen vorsichtig zu sein, und mit persönlichen Daten sensibel umzugehen“, zitierten die „Kieler Nachrichten“ den Sprecher der Stadtwerke Kiel, Sönke Schuster.

In den vergangenen Wochen sei die Zahl dieser Anrufe deutlich gestiegen. Nicht alle Betroffenen wenden sich zudem an die Stadtwerke. Aber: „Wir merken, dass die Kunden sensibler werden, sich häufiger bei uns melden. Und darüber sind wir auch dankbar“, so Schuster.

--------------

Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

--------------

Kiel: Anrufer können nicht ausfindig gemacht werden

Die Stadtwerke konnten die Anrufer bisher nicht rückverfolgen, heißt es in den „Kieler Nachrichten“. Unter den angezeigten Nummern sei anschließend niemand mehr nicht zu erreichen.

------------

Mehr News aus Kiel und aus dem Norden:

------------

Sollte Kunden ein solcher Energielieferantenwechsel aufgezwungen worden sein, können sie generell innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss von ihrem Widerrufrechts Gebrauch machen. Unterstützung dabei bieten auch die Stadtwerke an. (mik)