Kiel: Krasse Szenen! Tornado wirbelt Menschen durch die Luft

In Kiel sind am Mittwochabend mehrere Menschen durch einen Tornado verletzt worden (Symbolbild).
In Kiel sind am Mittwochabend mehrere Menschen durch einen Tornado verletzt worden (Symbolbild).
Foto: imago images/penofoto

Krasse Szenen haben sich am frühen Mittwochabend in Kiel abgespielt!

Ein Tornado hatte nach Angaben der Polizei mehrere Menschen in Kiel durch die Luft gewirbelt und ins Wasser gespült. Sieben Menschen seien bei dem Ereignis entlang der Kiellinie verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Laut Feuerwehr wurden sechs Menschen in Krankenhäuser gebracht – drei Schwerverletzte und drei Leichtverletzte.

Kiel: Sieben Menschen sind verletzt worden

Mehrere Menschen seien auf einem Steg gewesen, um ein Ruderboot zu sichern, berichtete ein Feuerwehr-Sprecher. „Sie sind vollständig durcheinander gewirbelt worden und dabei sind auch Leute ins Wasser gefallen.“ Einige hätten umherfliegende Gegenstände an den Kopf bekommen.

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„Auf Grundlage von Bildern gehen wir davon aus, dass es sich um einen Tornado handelte“, sagte Michael Bauditz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) der Deutschen Presse-Agentur. Endgültig könne er es noch nicht sagen.

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Das ist Kiel:

  • Kiel ist Landeshauptstadt und auch bevölkerungsreichste Stadt von Schleswig-Holstein
  • Hier leben rund 246.300 Menschen
  • Die Stadt ist ein bedeutender Stützpunkt der Marine
  • Kiel ist bekannt für den Handballverein THW Kiel und den Fußballclub Holstein Kiel
  • Jährlich lockt die Kieler Woche viele Besucher an

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In den Sozialen Netzwerken verbreiteten sich Videos des bedrohlichen Wetterphänomens aus Kiel.

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Kiel: Warnung für die Küste

Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittwoch vor Tief „Yogi“ gewarnt. „Yogi“ sollte von der Nordsee her in die Deutsche Bucht ziehen. An der Nordsee soll es laut DWD in der Nacht Unwetter mit orkanartigen Böen um die 110 Stundenkilometer geben. Der Wind weht dabei aus West bis Nordwest.

Mit geringer Wahrscheinlichkeit bringt „Yogi“ vielleicht sogar Orkanböen um die 130 Stundenkilometer. In der Nacht werden an der Ostsee sowie im Binnenland und in Hamburg zweitweise Sturmböen um die 80 Stundenkilometer erwartet.

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Mitte August hatte ein Tornado schwere Schäden in Ostfriesland angerichtet. Weggerissene Hausgiebel, umgestürzte Fahrzeuge und zahllose Trümmerteile von Dächern und Zäunen zeugten davon, mit welcher Gewalt der Tornado über die Gemeinde Großheide gezogen war.

Verletzt wurde laut Feuerwehr damals niemand. (dpa/kbm)