MV: 8.400 Impfstoff-Dosen ausgeliefert – dann kommt DAS heraus

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein Problem mit Tausenden Dosen des AstraZeneca-Impfstoffes.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein Problem mit Tausenden Dosen des AstraZeneca-Impfstoffes.
Foto: IMAGO / BildFunkMV / Martin Wagner

Mecklenburg-Vorpommern (MV) hat die Nutzung einer Lieferung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt.

Als Grund nannte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Schwerin mögliche Unterschreitungen der Lagertemperatur beim Transport. Bei der Anlieferung des Impfstoffes seien in Impfzentren in MV Abweichungen vom vorgeschriebenen Temperaturbereich registriert worden.

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MV: Spanne möglicherweise unterschritten

Die Spanne von 2 bis 8 Grad Celsius sei möglicherweise in einigen Fällen unterschritten worden, hieß es. An der Aufklärung der Ursache werde „mit Hochdruck“ gearbeitet, versicherte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU).

Die Aussetzung der Impfungen mit dem betroffenen Impfstoff sei eine Vorsorgemaßnahme. Krankenhäuser und Impfzentren seien informiert.

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MV: Biontech und Moderna werden weiter verteilt

Nach Angaben Glawes wird nun mit dem Hersteller und der zuständigen Stelle für Arzneimittelüberwachung geklärt, ob die 8.400 am Montag angelieferten Dosen weiter verwendet werden können.

Die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna, die bei deutlich tieferen Temperaturen gelagert werden müssen, würden uneingeschränkt weiter verteilt und eingesetzt.

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Auf Anfrage von MOIN.DE teilte das Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit, dass die Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff weiter ausgesetzt blieben.

Es gebe Hinweise darauf, dass Probleme des Großhändlers beim Transport aufgetreten seien. Die Temperaturen beim Transport zu den Impfzentren beziehungsweise in die Krankenhäuser seien unter 0 Grad abgefallen.

MV: 2.200 Personen wurden geimpft

2.200 Personen sind in MV mit dem Stoff geimpft worden. Wer sich unwohl fühle, solle vorsorglich den nächsten Arzt aufsuchen, erklärte Glawe.

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Neben der Auslieferung von 8.400 Dosen vom 15. Februar wird auch die Auslieferung der 6.000 Dosen vom 11. Februar untersucht.

MV will weiterhin an dem AstraZeneca-Impfstoff festhalten und so schnell wie möglich weiterimpfen. (rg/dpa)