Nordsee: Fünfjähriger geht plötzlich im Meer unter – sein Bruder reagiert heldenhaft

An der Nordsee hat ein Junge seinen kleinen Bruder gerettet (Symbolbild).
An der Nordsee hat ein Junge seinen kleinen Bruder gerettet (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Gianna Schade

Viele Badetote hat es in diesem Jahr bereits gegeben. Schon 2020 warnte die DLRG davor, dass aufgrund der Corona-Pandemie insbesondere Kinder das Schwimmen nicht lernen und es 2021 deswegen Probleme geben kann (MOIN.DE berichtete). Nun gab es einen heiklen Vorfall in der Nordsee.

Am Donnerstag machten sich ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber auf in die Straße „Am Deich“ in Burhave an der Nordsee. Der Ort liegt in der Nähe von Bremerhaven.

Nordsee: Junge gerät unter Wasser

An dem dortigen Badestrand war laut Polizei eine Mutter mit ihren zwei fünf und acht Jahre alten Jungen unterwegs.

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In einem unbeobachteten Moment geriet der Fünfjährige dann unter Wasser.

Glücklicherweise konnte er mit Mühe durch seinen älteren Bruder aus dem Wasser gerettet werden.

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10 Tipps für Urlaub an der Nordsee:

  • Lütetsburg
  • Cuxhaven
  • Sankt Peter-Ording
  • Wattenmeer, zum Beispiel Neuwerk oder Nordstrand
  • Husum
  • Niedersachsens Küste: Neuharlingersiel, Dangast, Greetsiel
  • Festlandorte in Schleswig-Holstein, zum Beispiel Brunsbüttel
  • Ostfriesische Inseln
  • Sylt
  • Schleswig-Holsteins Nordsee-Inseln (Föhr, Amrum, Helgoland)

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Nordsee: Immer zupacken können

Beide Kinder erlitten eine Unterkühlung und wurden mit einem Rettungshubschrauber bzw. einem Rettungswagen in das Klinikum Reinkenheide verbracht.

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Eltern sollten unbedingt aufpassen, dass sie ihre Kinder niemals unbeobachtet im Wasser lassen. „Das Kind muss immer so nah an mir dran sein, dass ich zupacken kann“, gibt Achim Weise vom DLRG einen Tipp, der überlebenswichtig sein kann. (rg)