Nordsee: Drama auf dem Meer! Segler bleibt plötzlich an einer Absperrung hängen...

Ein Ausflug auf der Nordsee hat für einen Segler in einem Drama geendet.
Ein Ausflug auf der Nordsee hat für einen Segler in einem Drama geendet.
Foto: imago/blickwinkel & Freiw. Feuerwehr Wesselburen-Stadt

Mitten in der Nacht war ein dänischer Segler in der Nacht zum Dienstag alleine auf der Nordsee unterwegs. Sein Ausflug endete in einem Drama!

Mit seiner Yacht verfehlter er die Zufahrt zu einer Schleuse auf der Eider, einem Fluss, der in die Nordsee mündet. Daraufhin verfing er sich in der Absperrung des Eider-Sperrweks.

Nordsee: Segler in gefährlicher Lage

Seine Yacht verfing sich in der Absperrung und zog Sperrtaue und -ketten in den Propeller, das Schiff wurde manövrierunfähig – eine mehr als gefährliche Lage!

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Das Eider-Sperrwerk, das als größtes deutsches Küstenschutzbauwerk gilt und das Festland gegen die Sturmfluten der Nordsee abschirmt, ist rund um die Uhr besetzt.

So wurden die Mitarbeiter auf den Segler aufmerksam und alarmierten sofort die Seenotretter, deren Rettungsboot in unmittelbarer Nähe stationiert ist. Gleichzeitig wurde die Notschließung des Sperrwerks veranlasst, um die Gefahr durch die mächtige Strömung für den Segler zu verringern.

Boot auf der Nordsee verheddert sich in Absperrung

Die Einsatzkräfte waren rasch am Unfallort, mussten jedoch feststellen, dass die Taue und Ketten sich so fest um den Propeller gewickelt hatten, dass ein zusätzliches Gerät für die Befreiung benötigt wurde. Die Retter riefen die Feuerwehr zur Hilfe.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Währenddessen stieg ein Seenotretter auf die Segelyacht über, um den Wassersportler zu unterstützen. Weitere Einsatzkräfte holten drei Feuerwehrleute vom Festland ab.

Rettung auf der Nordsee dauert zwei Stunden

Mit einer Spezial-Hydraulikschere konnte das Boot schließlich befreit werden. Allerdings hatte es sich so stark verheddert, dass die Rettungsaktion zwei Stunden dauerte.

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Die Notverschließung des Sperrwerkes wurde für diesen Zeitraum aufrechterhalten. Anschließend schleppten die Seenotretter die Segelyacht in den Hafen. Der Segler kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon. (lh)