Nordsee: Greenpeace mit Schiff auf dem Meer unterwegs – plötzlich machen sie eine schlimme Entdeckung

Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stieß auf etwas Schreckliches
Das Greenpeace-Schiff „Esperanza“ stieß auf etwas Schreckliches
Foto: Pacific Press/Imago

Eine riesige und hochgefährliche Ölverschmutzung in der Nordsee haben Aktivisten des Greenpeace-Schiffes „Esperanza“ aufgedeckt.

„Auf dem Wasser treibt ein großer Ölteppich mit dicken braunen und schwarzen Ölklumpen, Schlieren und Blasen – er zieht sich kilometerweit von der Plattform in die Nordsee bis zu unserem Schiff“, beschrieb Greenpeace-Meeresexpertin Sandra Schöttner die Situation.

Nordsee: Riesiger Ölteppich

Schuld ist offenbar die Ölbohr-Plattform „Andrew“-Plattform in britischen Gewässern. Sie wird vom Konzern BP betrieben.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Luftaufnahmen mit einer Drohne würden eindeutig belegen, dass die Verschmutzung von der Plattform stammt, so Greenpeace. Die Umweltschützer nahmen vor Ort Öl- und Wasserproben und meldeten den britischen Behörden die Verschmutzung.

Die Nordsee ist in Gefahr

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Mehr zur Nordsee:

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Empört melden die Greenpeace-Aktivisten: „Die Besatzung der Plattform lehnte es ab, mit uns zu sprechen, das ist doch Wahnsinn! Dieser Umweltzerstörung in der Nordsee muss ein für alle Mal der Riegel vorgeschoben werden!“

Greenpeace dokumentiert mit den Schiffen „Esperanza“und „Rainbow Warrior“ in der Nordsee die Zerstörung des Meeres und die Belastung des Klimas durch die Öl- und Gasindustrie. „Was wir hier in der Nordsee sehen, ist ein Albtraum“, so Schöttner. (wt)