Nordsee: Eindringliche Worte von der Küste! Wer nicht auf sie hört, bringt sich in Lebensgefahr

Stürmisches Wetter an der Nordsee.
Stürmisches Wetter an der Nordsee.
Foto: picture alliance/dpa

Die Gewalt der Nordsee sollte niemals unterschätzt werden. Nicht im Sommer und im Winter schon gar nicht.

Besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit mit oftmals stürmischem Wetter bringen leichtfertige Spaziergänger sich an der Nordsee schnell in große Gefahr. So kürzlich eine Familie in Sankt Peter-Ording (MOIN.DE berichtete).

Nordsee: Das müssen Urlauber an der Küste beachten

In der letzten Zeit hatten die Rettungskräfte an der Nordsee mehrere schwere Einsätze. Hubschrauber und Motorrettungsboot brauchten die Freiwillige, um die Menschen aus der brenzligen Lage in Sicherheit zu brinngen.

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Solche Notfälle könnten vermieden werden, indem Gäste und Einwohner an der Nordsee-Küste sich vor dem Spaziergang über das Wetter und die Gezeiten informieren.

So rät die „Schutzstation Wattenmeer“ auf ihre Facebook-Seite den Menschen an der Nordsee: „Bei Wasserständen bis zu 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser können etwa die Sandbänke vor Eiderstedt oder Amrum hoch überspült werden“.

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Das ist die Nordsee:

  • die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans
  • die Nordsee ist ein wichtiger Handelsweg und dient als Weg Mittel- und Nordeuropas zu den Weltmärkten
  • die Fläche beträgt 570.000 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 700 Meter tief

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Ebenso in Westerhever: „Die Straße zum Leuchtturm Westerhever oder der Trischendamm vor Friedrichskoog können über einen Meter unter Wasser stehen“, heißt es in dem aktuellen Facebook-Post. Besonders im Winter sind stürmische Wetterlagen alles ander als ungewöhnlich.

Die Freiwilligen-Teams der „Schutzstation Wattenmeer“ bieten Wattwanderung an vielen Orten der Nordsee an. Aufgrund der aktuellen Corona-Zahlen finden die Veranstaltungen in kleinen Gruppen statt. Hier sind die Termine zu sehen.

Ein Sturmtief hat in der Nacht zum Mittwoch für viel Wind und erhöhte Wasserstände im Norden Deutschlands gesorgt. Wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte, wurde in Nordfriesland die Sturmflutmarke von 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser leicht überschritten.

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Am Mittwochmorgen kommt es dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge im Binnenland zu Windböen um 55 Kilometer pro Stunde. Vereinzelt könne es Gewitter geben.

Stürmische Böen bei 65 Kilometer pro Stunde seien nicht auszuschließen. Im Tagesverlauf nehme der Wind jedoch ab. Die Höchsttemperaturen erreichen fünf Grad. (dpa mit mae)