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Nordsee: Nächstes Bundesland hat Öffnungsplan für Urlauber – und der hat es in sich

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Ort der Sehnsucht für Menschen aus Hamburg: Strand an der Nordsee in Ostfriesland (Symbolbild). Foto: imago images/blickwinkel

Hört man sich bei den Verantwortlichen an Stränden an der Nordsee in Niedersachsen um, gibt es trotz Coronavirus Hoffnung auf Badeurlaub dieses Jahr. Das dürfte auch für Menschen aus Hamburg interessant sein.

Mancherorts haben Besucher schon jetzt die Möglichkeit, Corona-Sorgen an der Nordsee zumindest für einen Tag von der Meeresbrise wegpusten zu lassen. An vielen Stränden laufen die Vorbereitungen für einen möglichen baldigen Start in die Saison. Einige Strandkörbe sind schon aufgestellt.

Nordsee: Das ist der ehrgeizige Plan

Mit einem am Mittwoch bekannt gewordenen Konzept für einen Drei-Stufen-Plan will Niedersachsen schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus zurücknehmen.

+++ Coronavirus in Schleswig-Holstein: Das darf man bald wieder – auch Hamburger profitieren +++

Demnach könnten ab Mitte Mai Ferienwohnungen und Hotels mit Einschränkungen genutzt und gegen Ende Mai dann sogar Übernachtungstourismus ohne Restriktionen möglich sein!

Norddeich stellt Strandkörbe auf

Am Norddeich stehen schon 200 der insgesamt 600 Strandkörbe. „Das soll auch ein Zeichen der Hoffnung sein – die Braut macht sich hübsch, nur der Bräutigam fehlt noch“, sagte der Geschäftsführer Tourismus und Bäder in Norden, Armin Korok.

Er spekuliere darauf, die Körbe schon bald an Einwohner oder auch Zweitwohnungsbesitzer für die gesamte Saison vermieten zu können. Körbe zur tageweisen Vermietung sollen erst später folgen.

Butjadingen ist für manche Tagesausflügler zugänglich

Ein Betretungsverbot für Auswärtige galt nur über Ostern, nun dürfen auch wieder Tagesausflügler beispielsweise aus Bremen und Bremerhaven kommen. Man plant derzeit, Strandurlaub mit Abstandshaltung möglich zu machen. Eine Familie würde dann Platz auf 25 Quadratmetern bekommen.

Schillig/Hooksiel ist aktuell zugänglich, aber…

Die Strände können grundsätzlich betreten werden. Um den Zugang für Tagesbesucher zu begrenzen, wird die Gemeinde Wangerland öffentliche Parkplätze und Zufahrtsstraßen am verlängerten Wochenende sperren.

Bremerhaven setzt auf Vernunft, Cuxhaven ist gesperrt


Bremerhaven setzt zwar darauf, dass die Menschen zu Hause bleiben, aber Schiffe gucken ist erlaubt.


In Cuxhaven ist das Betreten des Strandes ist auswärtigen Gästen weiterhin strikt untersagt. Nur Menschen mit erstem Wohnsitz in Cuxhaven oder dem Landkreis ist es erlaubt, den Strand unter Auflagen zu nutzen. Schiffsfahrten nach Helgoland oder Neuwerk werden zurzeit ebenso wenig angeboten wie Wattwagenfahrten. Wann die ersten Lockerungen umgesetzt werden, ist noch unklar.

(dpa)