Ostsee: Endlich sind SIE zurück – wer ihnen nicht zuhört, spielt mit seinem Leben

Ostsee: DLRG-Rettungsturm am Hauptstrand von Travemünde.
Ostsee: DLRG-Rettungsturm am Hauptstrand von Travemünde.
Foto: IMAGO / Susanne Hübner

Die Temperaturen steigen und auch das Wasser wird immer wärmer – wahres Glück für die Menschen an der Ostsee. Schon seit Wochen präsentiert sich das Wetter von seiner besten Seite und auch in nächster Zeit soll es noch so weitergehen.

Das Anbaden hat in den meisten Orten schon stattgefunden. Das Wasser an der Ostsee ist zwar teilweise noch ziemlich kalt, doch Mutige trauen sich schon jetzt rein.

Rückkehr an die Ostsee

299 Badetote gab es im letzten Jahr in Deutschland. Das waren immerhin 79 weniger als im Vorjahr. Es war der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000. Die meisten tödlichen Unglücke passieren in Binnengewässern – eben da, wo es meist keine Aufsicht gibt.

An der Ostsee ist das anders. Auch hier sterben Menschen, aber längst nicht so viele. Das ist auch ein Verdienst der Lebensretter, die sich am Meer jeden Sommer postieren. Manche Gefahren sind nämlich überhaupt nicht zu erkennen: Unterströmung kann jeden mitreißen und hinaus auf das Meer treiben – auch gute Schwimmer.

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10 Tipps für Urlaub an der Ostsee:

  • Rügen
  • Bornholm
  • Usedom
  • Hiddensee
  • Fischland-Darß-Zingst
  • Poel
  • Heiligendamm
  • Timmendorfer Strand
  • Fehmarn
  • Hohwachter Bucht

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Wer sich jetzt trotz kaltem Wasser schon in die Fluten der Ostsee begeben will, hat einen guten Zeitpunkt erwischt: Die Retter von der DLRG sind zurück und teilen mit: „Wir starten in die Saison Es ist immer ein toller Tag, der erste der neuen Saison. Ab heute sind wir zurück an den Stränden von Niendorf, Sierksdorf, Scharbeutz und Timmendorfer Strand sowie an den Badeanstalten am Hemmelsdorfer See und am Großen Pönitzer See.“

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Ostsee: Diese Flaggen sollte niemand missachten

Bis zum 15. September werden Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland für die Sicherheit am und auf dem Wasser sorgen.

Leider gibt es jeden Sommer immer wieder Ärger an den Deutschen Küsten. Teilweise, weil sich Menschen nichts von den DLRG-Schwimmern sagen lassen wollen, wenn es beispielweise Badeverbote gibt – und weil manche einfach ignorant sind und ihr Leben auf's Spiel setzen. Oder es einfach nicht besser wissen.

Denn eine rote Flagge am Strand, die von den Lebensrettern gehisst wird, bedeutet: Niemand sollte ins Wasser gehen, es ist lebensgefährlich.

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Bei gelber Flagge sollten nur geübte Schwimmer in die Ostsee springen – und bei rot-gelber Flagge kann jeder gefahrlos ins Wasser gehen, der sich dazu in der Lage sieht.

Wer übrigens rote Flaggen missachtet, kann nicht immer damit rechnen, dass ihm die Retter vom DLRG zur Hilfe eilen. Denn: auch sie begeben sich nur in die Flut, wenn das Risiko für ihr eigenes Leben das zulässt. (rg)