Ostsee: Frau macht extrem traurige Entdeckung am Strand – sie ruft sofort die Polizei

Grömitz an der Ostsee.
Grömitz an der Ostsee.
Foto: picture alliance / Kirchner-Media

Am Donnerstagabend war eine Frau am Strand von Grömitz unterwegs. Mit ihren Hunden spazierte sie an der Ostsee entlang.

Doch plötzlich macht die Passantin am Ostsee-Strand eine erschreckenden Fund, woraufhin sie sofort die Polizei verständigte.

Ostsee: Schweinswal am Strand gefunden

Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass ein toter Schweinswal an den Strand gespült worden war. Dem Tier war leider nicht mehr zu helfen. Die Spaziergängerin informierte daraufhin am Abend die Polizei.

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Die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck bestätigte den Fund gegenüber MOIN.DE.

Beamte und der zuständige Seehundjäger seien vor Ort gewesen und hätten sich um den Verbleib des Kadavers gekümmert. Generell sei der Seehundjäger des Landes in solchen Fällen der richtige Ansprechpartner, so ein Sprecher der Polizei. Es könne aber auch die zuständige Polizei-Dienststelle informiert werden.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Mittlerweile wurde der Schweinswal entfernt. „Das Tier wird schockgefrostet und anschließend an die Forschung weitergegeben“, teilte der Sprecher mit. Es sei wichtig, dass die Tiere umgehend entfernt werden, da von ihnen ein hohes Infektionsrisiko für andere Tiere und auch für Menschen ausgehen könne.

Schweinswale vom Aussterben bedroht

Immer wieder kommt es vor, dass die vom Aussterben bedrohten Schweinswale tot an der Küste aufgefunden werden. Im vergangenen Jahr hat der zuständige Seehundjäger allein an der ostholsteinischen Küste mehr als 40 tote Tiere abgeholt, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten.

Während der vergangenen 50 Jahre sind die Bestände der Tiere stark zurückgegangen, klärt der Naturschutzbund (Nabu) auf. Die Gründe dafür sind bis heute jedoch nicht eindeutig geklärt.

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Schnelle Speedboote, See-Minen aber auch das viele Plastik in den Meeren stellen Gefahren für den bedrohten Meeressäuger dar. Woran der tote Wal aus Grömitz gestorben ist, sollen Meeresbiologen abschließend klären. (mik)