Ostsee: In diesem Küstenort stehen die Einwohner vor einem großen Problem – „Mehr als traurig“

Die Feuerwehr Grömitz hofft auf ein neues Gebäude.
Die Feuerwehr Grömitz hofft auf ein neues Gebäude.
Foto: picture alliance/dpa | Georg Wendt

Ob an der Ostsee oder anderorts, man kann sich wohl einig sein, dass die Feuerwehr einen gefährlichen und essenziellen Job macht, den es zu würdigen gilt.

In einem Küstenort an der Ostsee sieht das aber offenbar gerade anders aus. Einwohner und Feuerwehrmitglieder zugleich stehen vor einem großen Problem.

Ostsee: Das ist „so gar nicht optimal“

Es geht um die Finanzierung und den Bau einer neuen Feuerwehrwache in Grömitz. Die alte sei, wie die Wählergemeinschaft „Bürger in Grömitz“ („BiG“) in einem Facebook-Beitrag urteilt: „So gar nicht optimal“ und „eigentlich überhaupt in der jetzigen Form nicht mehr geeignet.“

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Das ist alles andere als günstig für einen so essentiellen Beruf. „Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sind für unseren Ort wichtig, manchmal sogar lebenswichtig!“, erinnert die Wählergemeinschaft. Gerade deshalb müsse die Basis für ihre Arbeit, die auch noch freiwillig ist, so optimal wie möglich sein.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Pläne für einen Neubau gibt es auch schon, diese seien nach Einschätzung der „BiG“ auch sinnvoll und zweckmäßig. Doch das sehen offenbar nicht alle so.

Gemeinderat stellt sich gegen Neubau

Denn obwohl die Feuerwehrwache so ungeeignet ist und die Bedeutung des Berufes eigentlich allen klar sein sollte, stehen die Einwohner in Grömitz vor einem Problem: Der Gemeinderat steht zum Teil nicht hinter dem Projekt.

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Für die Feuerwehr heißt das wohl, dass es die so dringend benötigte neue Wache erst einmal nicht geben wird. „Ich finde es schon mehr als nur traurig“, schreibt ein Mann unter dem Facebook-Beitrag dazu.

An der Ostsee sind bald Wahlen

Immerhin, die „BiG“ verkündet, sie stünde hinter der Feuerwehr. Leider könne sie diese aber aktuell nur moralisch unterstützen. „Aber das kann sich ja vielleicht in etwas mehr als 19 Monaten ändern“, schreibt sie.

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Damit gemeint sind vermutlich die nächsten Gemeindevertretungswahlen in Grömitz. Auf die weist auch schon jemand in den Kommentaren hin: „Die nächste Wahl kommt!“

Hoffentlich gibt es dann ja erfreulichere Neuigkeiten für die Feuerwehr und die Einwohner des Ostsee-Küstenortes. (fk)