Ostsee: Was Urlauber sich hier erlauben, bringt eine Anwohnerin zur Weißglut – „Beschämendes Bild“

Eine Einheimische aus Grömitz beschwert sich über die Lage im Urlaubsort (Symbolbild).
Eine Einheimische aus Grömitz beschwert sich über die Lage im Urlaubsort (Symbolbild).
Foto: IMAGO / Kirchner-Media

Großer Ärger in Grömitz an der Ostsee.

Eine Einheimische aus Grömitz (Ostsee) erlebt seit Wochen unschöne Szenen direkt vor ihrer Haustür. Jetzt hat sie endgültig die Nase voll und lässt ihrer Wut im Gespräch mit MOIN.DE freien Lauf.

Ostsee: Anwohnerin ist verärgert

„Grömitz hat mehr Touristen, als der Ort verkraften kann. Die Verhältnismäßigkeit stimmt schon lange nicht mehr“, ärgert sich die Frau, die anonym bleiben möchte.

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Im Urlaubsort entstünden immer neue Ferienunterkünfte, der Strand aber wachse nicht mit. Was ihr und anderen vor allem Zeit und Nerven koste, ist das totale Chaos und die Hektik beim Einkaufen.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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„Der Ort kollabiert langsam. Ein klares und beschämendes Bild von Overtourismus hat sich dadurch entwickelt und macht mich einfach nur fassungslos und traurig“, so die Frau.

Ostsee: „Einheimische haben darunter zu leiden“

Große Wut habe sie vor allem auf die Urlauber und Touristen, die sich in Grömitz total daneben benehmen. „Keine Zeit, selbst im Urlaub in Eile. In absolut aggressiver Fahrweise schnell noch einkaufen, damit noch ein Platz am Strand, geschweige denn ein Parkplatz ergattert werden kann.“

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Wenn dann mal kein Parkplatz frei ist, nutze der ein oder andere Urlauber auch das Park- und Halteverbot. Für die Anwohner hat das alles große Folgen.

„Der Tourismus steht in Grömitz im absoluten Vordergrund, die Einheimischen aber, die nicht vom Tourismus leben, haben darunter zu leiden. Geld regiert ja bekanntlich die Welt und die Wirtschaft regiert die Politik. In diesem Fall denke ich, halten auswärtige Investoren die Zügel in der Hand und der Bau- und Tourismusausschuss spielt ergeben mit“, vermutet die Frau gegenüber MOIN.DE.

Ostsee: „Sollen da bleiben, wo sie herkommen“

Sie erinnere sich noch an die Zeit in Grömitz zurück, als es trotz der Gäste ruhig und entspannt war. „Wir haben auf die Touristen gefreut. Auch damals hatten wir alle unser Auskommen durch die Gäste und war einfach eine entspannte Atmosphäre“, erzählt sie.

Vor Kurzem hatte sich ein Mann auf seinen Urlaub in Grömitz gefreut und konnte es bei der Ankunft nicht fassen, wie voll es ist. >>> Hier geht es zur ganzen Story.

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Für diese Urlauber hat die Frau kein Mitleid. „Diese heulenden Touristen sollen da bleiben, wo sie herkommen.“ Deutliche Worte einer Einheimischen, die mit ihrer Geduld am Ende ist. (oa)