Ostsee: Mann fährt an die Küste und kann es nicht fassen – „Sind sofort wieder umgedreht“

In einem Küstenort an der Ostsee soll es gerade besonders voll sein (Symbolbild).
In einem Küstenort an der Ostsee soll es gerade besonders voll sein (Symbolbild).
Foto: imago images/Kirchner-Media

In vielen Bundesländern haben die Sommerferien begonnen. Zeit also, um endlich wieder Urlaub an der Ostsee zu machen.

Das ist wegen der geringen Infektionslage auch weitestgehend unproblematisch möglich. Doch in einem Küstenort an der Ostsee sorgt das offenbar für ein besonders hohes Besucheraufkommen.

Ostsee: Hier soll es besonders voll sein

Das berichtet ein Mann in einer Facebook-Gruppe. „Wir waren am Wochenende in Grömitz“, schreibt er. Was er dort erlebt hat, macht ihn fassungslos. „Voll ist ja gar kein Ausdruck mehr, wir sind sofort wieder umgedreht.“

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Der Ort sei völlig überlaufen. Das sehen auch andere Menschen so. „Wenn man Abends was an der Strandpromenade etwas trinken möchte, muss man Schlange stehen und das mitten in der Woche“, berichtet eine Frau.

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Das ist die Ostsee:

  • auch Baltisches Meer genannt
  • die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Erde
  • die Fläche beträgt 412.500 Quadratkilometer
  • sie ist bis zu 459 Meter tief

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Geschäfte an der Ostsee ab 17 Uhr geschlossen?

Außerdem findet sie es befremdlich, dass in einem Urlaubsort die Geschäfte in der Innenstadt ab 17.00 Uhr geschlossen seien. Das ist jedoch nur bedingt richtig.

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Eine andere Frau klärt auf, dass die Geschäfte nur sonntags um diese Zeit schließen würden. „Ansonsten mindestens bis 20.00 Uhr, einige auch bis 21.00 Uhr und das reicht doch auch völlig zum Einkaufen“.

Ostsee-Ort „voll wie jedes Jahr“

Wiederum andere weisen daraufhin, dass Hochsaison sei. „Dann ist es immer voll wie jedes Jahr“, schreibt eine Frau. Schließlich würden die Menschen an der Ostsee vom Tourismus leben. „Gerade nach dem langen Lockdown ist es gut, dass es voll ist“, findet sie.

Doch ist es wirklich so überrannt? „Voll ist relativ, der eine findet 100 Menschen viel, der andere 1.000. Und wieder anderen ist es egal, wie viele Menschen unterwegs sind“, sagt eine Frau.

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Am Ende liegt es wohl – wie so häufig – im Auge des Betrachters. (mk)