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Ostsee: Küstenorte befürchten das Schlimmste – mit dieser Maßnahme bereiten sie sich vor

Ostsee: Küstenorte befürchten das Schlimmste – mit dieser Maßnahme bereiten sie sich vor

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Badegäste in der Ostsee. Foto: picture alliance/dpa

Ob die Strände der Ostsee in diesem Sommer wieder genauso voll werden wie im vergangenen Jahr? Die Küstenorte rechnen fest damit. Sobald wieder Urlauber an den Küsten erlaubt sind, rechnen viele Ferienorte mit einem Ansturm.

Damit sich das Chaos aus dem vergangenen Sommer nicht wiederholt, haben Küstenorte an der Ostsee eine Vorkehrung getroffen. Mit dieser Maßnahme wollen sie ein klares Signal setzen.

Ostsee: Küstenorte ziehen an einem Strang

An der Lübecker Bucht hat man sich auf einen Tourismus-Kodex geeinigt. Dadurch sollten Alleingänge im Interesse des Tourismus in der Region vermieden werden, sagte die Geschäftsführerin des Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT), Katja Lauritzen.

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Im vergangenen Jahr hatten Urlauber und Tagestouristen vor allem in Timmendorfer Strand und Scharbeutz an der Lübecker Bucht für Durcheinander gesorgt. Bereits seit Längere stand deshalb die Überlegung des einheitlichen Kodex im Raum.

Wichtigster Bestandteil sei der regelmäßige Austausch mit allen Beteiligten aus Tourismus und Politik der Regionen. Auch ein Konzept zur gemeinsamen Information von Gästen und Einheimischen gehört dazu.

Tagestouristen wichtiger Faktor für die Ostsee

Indem die Küstenorte zukünftig an einem Strang ziehen, sollen die Vielstimmigkeit der Kommunikation, die bei den Touristen für Verwirrung sorgt, vermeiden werden. >>> Hier kannst du noch mehr über den Kodex lesen.

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Die Küstenorte hängen nicht nur von den Übernachtungsgästen aber, sondern auch von den Tagestouristen. Eine Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) in Auftrag des Ostsee-Holstein-Tourismus hat Lauritzen zufolge ergeben, dass im Jahr 2019 rund 58,5 Millionen Tagesgäste an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins für einen Bruttoumsatz von mehr als 1,7 Milliarden Euro gesorgt haben.

Umso wichtiger, die zahlreichen Gäste in diesem Jahr besonders gut zu informieren und den Besucherstrom zu lenken. (dpa/lh)