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Ostsee: Die bitteren Stunden nach der Flut – das große Aufräumen!

Der Sturm lässt nach! An der Ostsee beginnen jetzt die Aufräumarbeiten, die Schäden sind enorm…

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Die Ostsee: 5 Fakten über das Baltische Meer

Die Ostsee hat eine Fläche von 412.000 Quadratkilometer. Die tiefste Stelle in der Ostsee beträgt 459 Meter. Im Durschnitt ist das Meer etwa 52 Meter tief. Im Englischen und in vielen anderen Sprachen bezeichnet man die Ostsee als Baltische See oder als Baltisches Meer.

Die Ostsee wurde in den letzten Tagen Opfer einer Sturmflut!

Strand-Fans trauern um eine Beachbar an der Ostseeküste (wir berichteten), zerstörte Strandkörbe, wo man nur hinsieht – und nicht zu vergessen das Todesopfer auf der beliebten Ferien-Insel Fehmarn. Nun beruhigt sich das Wetter und die Aufräumarbeiten können beginnen…

Ostsee: Schäden in Millionenhöhe

Das Wasser ist wieder zurückgegangen, die meisten Straßen sind wieder frei – nun beginnt an der Küste das große Aufräumen. Nach der schweren Sturmflut mit Rekordwerten haben die Einsatzkräfte noch viel Arbeit vor sich. Die Aufräumarbeiten, Reparaturen und Wiederaufbauarbeiten würden wohl noch längere Zeit in Anspruch nehmen, hatte der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein am Samstag (21. Oktober) erklärt.

Die Schäden, die Sturm und Hochwasser angerichtet haben, ließen sich am Wochenende noch nicht genau beziffern. Der Leiter des Stabes Katastrophenschutz im Innenministerium ging von Schäden in dreistelliger Millionenhöhe aus. Direkt nach dem Abflauen der Flut begannen am Samstag in den betroffenen Städten und Gemeinden von Flensburg bis Lübeck und Rügen die Aufräumarbeiten.

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Ostsee: Menschen mussten Häuser verlassen

Zahlreiche Menschen hatten wegen Überschwemmungen ihre Häuser verlassen müssen, allein in Schleswig-Holstein waren es nach Angaben der Feuerwehr 2.000. Eine Frau auf Fehmarn starb am Freitag (20. Oktober) im Sturm. Mecklenburg-Vorpommern kam mit geringeren Wasserständen und weniger Schäden davon. Allerdings wurde in Wieck am Darß ein Schutzwall an zwei Stellen auf 30 Metern Länge beschädigt.


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Am frühen Samstagabend (21. Oktober) teilte eine Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Rügen jedoch mit, dass der Wasserstand im Bodden langsam zurückgehe. (mit dpa)