Rügen: Heftige Schock-Bilder von der Insel – so groß ist die Tragödie wirklich

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Die Insel Rügen ist für viele Ostsee-Urlauber ein beliebtes Reiseziel und kann als touristische Hochburg bezeichnet werden. Grund dafür sind die feinsandigen Strände und das große Gast- und Kulturangebot. Wir verraten euch fünf Dinge, über die malerische Insel in Mecklenburg-Vorpommern, die Du vielleicht noch nicht wusstest.

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Bergeweise tote Tiere auf Rügen. Tausende Fische sind in der vergangenen Woche am Jasmunder Bodden auf er Insel qualvoll verendet (MOIN.DE berichtete). Schockierende Aufnahmen zeigen nun das wahre Ausmaß der Umwelt-Katastrophe.

Unheilvolle Bilder boten sich Anglern auf Rügen, als sie zum Fischen an den Jasmunder Bodden kamen. Die Zahl der Tierkadaver ist mittlerweile so groß, das sich Scharen von Helfern dem Grauen stellen müssen.

Rügen: Die Ursache ist noch immer unklar

In einem mannshohen Stahlcontainer türmen sich Berge der toten Schuppentiere: Zander, Hechte, Aale. Die Kadaver sind teilweise angenagt.

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Die Bergung begann in Lietzow an der sogenannten „Slippanlage“, über die Boote zu Wasser gelassen werden. Über Facebook teilten die Helfer, unter denen auch viele Freiwillige waren, bedrückende Fotos.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 70.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Und nicht nur Fische wurden zu Tausenden Opfer des Umwelt-Dasasters, dessen Ursache noch immer nicht geklärt ist. Auf einem der Bilder ist auch ein Marder zu sehen, der tot im trockenen Gras liegt.

Die erschreckenden Aufnahmen sorgen für Ensetzen. „Ich bin völlig sprachlos und fassungslos“ äußert eine Rügenerin, „ein wirklich trauriger Anblick“ eine andere Kommentatorin.

Rügen: Behörden verschwiegen die Katastrophe vorerst

Nachdem sich ein Angler an den „Nordkurier“ gewandt hatte, um das Fischsterben publik zu machen, zeigten sich bedenkliche Nachlässigkeiten der Behörden.

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„Weder Landkreis, noch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern in Stralsund hatten darüber informiert. Und auch das Umweltministerium äußerte sich erst zwölf Tage später auf Anfrage“, berichtet die regionale Tageszeitung.

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Offen bleibt, was das Sterben am Jasmunder Bodden ausgelöst hatte. Laboranalysen ergaben, dass weder Sauerstoff- noch ein anderer Mangel an Nährstoffen als Ursache in Frage kommt.

Rügen: Das Industriegebiet direkt nebenan

Einen schrecklichen Verdacht teilen jedoch einige Angler und auch auf Facebook werden unangenehme Vermutungen laut. „Da wird irgendjemand Scheisse gebaut haben – aber das werden wir wohl nie wirklich erfahren“, mutmaßt eine Rüganerin in dem sozialen Netzwerk.

Im Fokus steht das Industriegebiet Mukran, das nur wenige hundert Meter entfernt von den Wostewitzer Teichen entfernt liegt – und diese sind wiederum mit dem Jasmunder Bodden verbunden.

Für eine Gewässerverunreinigung durch andere Stoffe gebe es aber bislang keine Anhaltspunkte, sagte eine Ministeriumssprecherin gegenüber dem „Nordkurier“. Fakt ist: Das Sterben der Tiere geht weiter, erst kürzlich wurden wieder frische Kadaver entdeckt.

Angler werden jedenfalls vorerst einen großen Bogen um den Jasmunder Bodden machen – und die Helfer haben noch einiges zu tun, bis die Ursache der Umwelt-Katastrophe endlich geklärt ist. (wip)