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Rügen: Beliebte Attraktion darf nicht weitermachen – „Leider“

Rügen: Beliebte Attraktion darf nicht weitermachen – „Leider“

Rügen Kap Arkona.jpg
© IMAGO / Andre Gschweng

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Die Insel Rügen ist für viele Ostsee-Urlauber ein beliebtes Reiseziel und kann als touristische Hochburg bezeichnet werden. Grund dafür sind die feinsandigen Strände und das große Gast- und Kulturangebot. Wir verraten euch fünf Dinge, über die malerische Insel in Mecklenburg-Vorpommern, die Du vielleicht noch nicht wusstest.

Die schlechten Nachrichten von der Küste reißen nicht ab. Auf Sylt schließen Bars und Restaurants rechts und links (MOIN.DE berichtete) und auch auf Rügen musste eine Institution ihre Türen für immer schließen.

Nun ist auf der Ostsee-Insel eine beliebte Attraktion, die Rügen-Fans anzieht, ebenfalls dazu gezwungen, dichtzumachen. Jedenfalls eine Zeit lang.

Rügen-Attraktion ist nicht mehr mit der Bahn erreichbar

Über Facebook teilt das Unternehmen mit, dass es schließen muss: „Leider ist es der Kap-Arkona-Bahn als touristischem Dienstleister bis auf weiteres untersagt, ihre Fahrten zum Kap und nach Vitt anzubieten.“

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 70.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Eigentlich fährt eine Bahn zwischen dem Parkplatz Putgarten und dem Kap Arkona und eine andere fährt zum Fischerdorf nach Vitt. Doch das geht nun nicht mehr.

Gäste, die so zu der Steilküste oder in das Fischerdorf wollen, müssen sich nun eine Alternative suchen. Auch eine weitere Attraktion muss vom Kap Arkona geschlossen werden: „Gleiches gilt für unsere beliebten Pferdekutschen.“

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Aber warum können die beiden beliebten Transportmöglichkeiten so plötzlich nicht mehr angeboten werden?

Wieder einmal hat die Corona-Pandemie ihre Finger – oder eher ihre Viren – mit im Spiel. Begründet sei die Schließung nämlich „in der aktuellen Infektionslage und den damit verbundenen Verordnungen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene.“

Gibt es Hoffnung für die Attraktion auf Rügen?

Dass die Schließung mit den Infektionszahlen zusammenhängt, ist aber vielleicht auch ein Grund zur Hoffnung.

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Denn wenn die Corona-Lage sich wieder beruhigt, könnte dann vielleicht auch wieder die „Kap-Arkona-Bahn“ fahren und die Kutschen könnten ebenso wieder Urlauber transportieren. Eine Wiedereröffnung wäre dann angesichts der vielen Schließungen doch mal eine gute Nachricht. (fk)