Rügen: Erdrutsch auf der Insel bringt etwas Gefährliches zum Vorschein

Die Steilküsten auf Rügen sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Steilküsten auf Rügen sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Foto: imago

Erst am Sonntag gab es in Hamburg einen Großalarm: Im Stadtteil Wilhelmsburg wurde eine Bombe entdeckt und musste entschärft werden. Das Unglaubliche dabei: Die 250 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe wurde von einem Hund erschnüffelt (MOIN.DE berichtet). Nun kommt eine weitere Meldung dieser Art aus dem Norden, von der Ostsee-Insel Rügen.

Nur kurze Zeit später wurde nämlich auch auf Rügen eine „bombastische“ Entdeckung gemacht.

Rügen: Spaziergänger findet Granate

Am Ostermontag gegen 17 Uhr fand ein Spaziergänger am Göhrener Nordstrand auf Höhe des Findlings Buskam eine Granate.

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Ein Sandabrutsch an der dortigen Steilküste hatte eine scharfe, verrostete 88er Flaksprenggranate freigelegt. Die Munition hat eine Länge von etwa 30 Zentimetern.

Einsatzkräfte der Polizei sperrten den Fundort ab und verständigten Spezialkräfte, welche die Bergung und den Abtransport der Granate übernahmen. Weil der Finder gleich Hilfe holte, bestand für weitere Personen keine Gefahr.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Die Polizei empfiehlt, unbedingt folgende Hinweise zu beachten, wenn man solche Kampfmittel aus früheren Zeiten entdecken sollte: Oft sind sie schwer erkennbar, also Vorsicht bei Verdacht! Von den Gegenständen können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Risiken ausgehen.

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Wichtig auch: Die Größe und Form der Kampfmittel sagen nichts über die Gefahr aus. Deshalb sollten Finder den Gegenstand nicht berühren, an der Fundstelle belassen und umgehend die nächste Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle benachrichtigen. (pag)