Rügen: Warnung für alle auf der Insel! Diese Gefahr breitet sich hier aus

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Rügen: 5 Fakten über die größte deutsche Insel

Die Insel Rügen ist für viele Ostsee-Urlauber ein beliebtes Reiseziel und kann als touristische Hochburg bezeichnet werden. Grund dafür sind die feinsandigen Strände und das große Gast- und Kulturangebot. Wir verraten euch fünf Dinge, über die malerische Insel in Mecklenburg-Vorpommern, die Du vielleicht noch nicht wusstest.

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Einheimische und Urlauber auf Rügen aufgepasst!

Die Insel hat ein großes Problem. Deshalb ist für alle Menschen auf Rügen Vorsicht geboten.

Rügen: Warnung für Urlauber und Einheimische!

Wie an mehreren anderen Orten in Deutschland auch wird auf Rügen jetzt vor den gefährlichen Raupen des Kiefernprozessionsspinners gewarnt.

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Das ist Rügen:

  • Insel vor der Ostseeküste Vorpommerns
  • Flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands
  • Etwa 77.000 Menschen leben hier
  • Rügen ist zehnmal größer als Sylt
  • Auf der Insel gibt es 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr als in München
  • Neben Stränden gibt es auf Rügen auch viele Naturschutzgebiete

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Am Küstenschutzwald in Prora auf Rügen wurden deshalb mehrere Schilder aufgestellt, wie eine Mitarbeiterin der Kurverwaltung Ostseebad Binz gegenüber MOIN.DE mitteilte.

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„Wichtig ist, dass die Badegäste die Dünen nicht betreten. Hundehalter sollen ihre Tiere anleinen. Deshalb stellen wir auch dort Schilder auf, damit nichts passiert.“

Die Haare der Raupen können nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) Hautausschlag, brennende Rötungen, Kopfschmerzen, Fieber und Atemnot auslösen.

Rügen: Diese Vorsichtsmaßnahmen solltest du beachten!

Laut des Merkblattes des Lagus sondern die Raupen ihre sogenannten Brennhaare ab. Die werden anschließend durch den Wind weiterverbreitet.

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Auch mehrere Jahre nach der Absonderung würden die Haare bei Berührung allergische Reaktionen hervorrufen.

Deshalb warnt der Lagus und empfiehlt folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Meiden der befallenen Areale (Aufstellen von Warnschildern, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Raupen und deren Nester (Gespinste) nicht berühren
  • Nach Kontakt sofort Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung
  • Empfindliche Hautbereiche (Nacken, Hals, Unterarme) mittels Kleidung schützen
  • Beseitigung der Raupen und deren Nester nur von Fachleuten mit spezieller Arbeitstechnik durchführen lassen (mechanische Bekämpfung, Einsatz von Bioziden)

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Bereits im vergangenen Jahr wurden auf Rügen die Warnschilder aufgehängt. Deshalb hofft man, dass diese auch etwas bringen. „Wenn alle da bleiben, wo sie sollen, dann passiert auch nichts“, sagt Mitarbeiterin der Kurverwaltung Ostseebad Binz zu MOIN.DE. (oa)