Sankt Peter-Ording: Mann beobachtet seltenes Naturschauspiel – „Spektakuläre Aufnahmen“

Der Strand von Sankt Peter-Ording
Der Strand von Sankt Peter-Ording
Foto: IMAGO / Chris Emil Janßen

Wow! Was ein Mann am Strand von Sankt Peter-Ording beobachtet hat, ist wirklich atemberaubend.

Als er am Sonntag an der Nordsee-Küste unterwegs war, ereignete sich ein seltenes Naturschauspiel. „Es sind spektakuläre Aufnahmen entstanden“, schreibt der Mann in einer Facebook-Gruppe für Fans von Sankt Peter-Ording – und teilt ein außergewöhnliches Foto davon.

Sankt Peter-Ording: Mann beobachtet Naturschauspiel

„Heute durfte ich Teil eines Naturschauspiels werden, wie es in dieser Form sicher nicht alle Tage existent ist“, sagt der Mann. Am Sonntagmorgen habe eine „steife Brise“ geweht.

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Dadurch drückte der Wind „auflandig das schwindende Wasser in Richtung Strand.“ Kurz vor dem Tiefstand der Ebbe ließ er dann plötzlich nach – „und das Wasser bahnte sich seinen Weg durch sogenannte Priele“. Genau das ist auf dem Foto zu sehen.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording.
  • Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle
  • Es trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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„Es sah aus wie in den Bergen während einer starken Scheeschmelze“, schreibt der Mann. „Die kleinen Rinnsale verwandelten sich schlagartig in reißende Strömungen, welche sich mit Leichtigkeit durch den Sand schoben.“

Sankt Peter-Ording: Vorsicht vor dieser Gefahr!

Das ist nicht nur atemberaubend anzusehen, sondern auch extrem gefährlich. Bei Prielen handelt es sich um tiefe Furchen im Watt, die unberechenbar sind. Bei Ebbe und Flut laufen sie voll.

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Weil Menschen in der Vergangenheit versucht haben, dort hindurch zu schwimmen, gab es schon zahlreiche Rettungseinsätze. „Lebensgefährlich“, nennt die Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen solchen Versuch.

Dort herrscht nämlich häufig eine so starke Strömung, das man schnell in eine aussichtslose Lage gerät. Jedes Jahr sterben Menschen, weil sie deren Tiefe und Strömung unterschätzen.

Fans von Sankt Peter-Ording sind fasziniert

Nichtsdestotrotz kommt die Aufnahmen bei Fans von Sankt Peter-Ording natürlich gut an. „Es sah einfach zauberschön aus“, schreibt zum Beispiel eine Frau, die offenbar ebenfalls vor Ort war.

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„Mega“, „Wow“, „Wunderschön“, finden auch andere. Und diese Frau weist noch einmal auf die Gefahr hin: „Viele unterschätzen die Kraft der Natur“. (mk)