Sankt Peter-Ording: Rätselhafte Szenen am Strand werfen Frage auf – „Leichenfund“

So idyllisch sieht es in Sankt Peter-Ording nicht immer aus.
So idyllisch sieht es in Sankt Peter-Ording nicht immer aus.
Foto: picture alliance/dpa

Als Regina Bücker am Strand von Sankt Peter-Ording entlang spazierte, bekam sie einen ordentlichen Schreck. Sie dachte, sie sei an einen Tatort geraten. Polizei und Spurensicherung standen am Strand, am Boden lag eine Person. „Spätestens als die Leiche aufstand, war klar, dass es sich um Dreharbeiten handelt“, sagt sie MOIN.DE.

In einer Facebook-Gruppe für Fans von Sankt Peter-Ording hat sie von dem Vorfall berichtet, Bilder geteilt und eine Frage geteilt.

Sankt Peter-Ording: „Einfach der beste Ort für einen Film“

„Leichenfund am Ordinger Strand... dachten wir. Weiß jemand, was da grade gedreht wird?“, fragt Regina Bücker. Sie hätte nicht nah genug rangehen können, um die Kommissare zu erkennen.

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„Nord Nord Mord“ vermutet jemand, mehrmals fällt „Die Toten am Meer“. Nach Dreharbeiten in Husum im April gibt es Vermutungen, dass es sich bei den Szenen in Sankt Peter-Ording um eine Fortsetzung des ARD-Krimis handeln könnte.

Eine Frau bringt ihre Begeisterung für Sankt Peter-Ording hiermit zum Ausdruck: „Es ist einfach der beste Ort für einen Film. Egal was für einer.“

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Andere erwähnen in der Kommentarspalte Sturmtief „Eugen“, das heute über die Küste und weite Teile Deutschlands fegt (MOIN.DE berichtete): „Da haben die sich ja den perfekten Drehtag ausgesucht.“ Der kräftige Wind ist den Bildern anzusehen: Wellengang und aufgewirbelter Sand.

Über den Schauspieler, der die Leiche spielte, schreibt Regina Bücker denn auch: „Der arme Kerl war auch ganz blass.“ Der habe ihr schon leid getan, „bei dem ungemütlichen Wetter heute, da so lange rumliegen zu müssen“.

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Was da wofür gedreht wurde, bleibt vorerst offen. Es sieht aber ganz so aus, als dürften sich Küsten-Krimi-Fans irgendwann über Szenen aus Sankt Peter-Ording freuen. (kmb)