Sankt Peter-Ording (SPO): Trauriger Anblick an der Nordsee – aber er hat auch etwas Gutes

Ein Mitarbeiter der Tourismuszentrale sammelt Müll am Strand von Sankt Peter-Ording auf.
Ein Mitarbeiter der Tourismuszentrale sammelt Müll am Strand von Sankt Peter-Ording auf.
Foto: picture-alliance/ dpa | Christian Hager

Wer gerade an der Nordsee zu Besuch ist, kann sich über ein paar sonnige Herbsttage freuen. Doch die Hauptsaison ist inzwischen definitiv beendet. Das ist in Sankt Peter-Ording (SPO) und vielen weiteren Küstenorten deutlich zu spüren.

Denn nach und nach werden die Strandkörbe von der Küste ins Winterquartier transportiert. Für viele Fans von Sankt Peter-Ording (SPO) ist das ein trauriger Anblick und ein Abschied. Doch er hat tatsächlich auch etwas Gutes.

Sankt Peter-Ording (SPO): Ein großer Vorteil bleibt dennoch

In Sankt Peter-Ording (SPO) würden die Strandkörbe auf Schäden geprüft, sagte der Fachbereichsleiter für Strände bei der lokalen Tourismuszentrale, Nils Stauch, am Donnerstag. „Insgesamt haben wir 1.250 Strandkörbe, verteilt auf fünf Badestellen.“

Der Anteil der Körbe, die umfangreicher repariert werden müssen, sei relativ gering. „Der jetzige Bestand ist sehr gut in Schuss; wir haben in den letzten Jahren viele neue Körbe hinzugekauft“, sagte Stauch.

+++ Nordsee: Menschen gucken gen Himmel – was sie dort sehen, gefällt ihnen gar nicht +++

Der große Vorteil, den es jetzt gibt: Einige Strandkörbe bleiben auch weiterhin am Strand stehen und können kostenlos genutzt werden.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland. 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.
  • Bekannt ist der Küstenort auch für seine Pfahlbauten am Strand.
  • Von 1994 bis 1997 wurde in Sankt Peter-Ording die ARD-Serie „Gegen den Wind“ produziert.

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Sankt Peter-Ording (SPO): Keine Badeaufsicht mehr

Besonders aufpassen müssen die wenigen Menschen, die sich jetzt noch in die kalten Fluten stürzen: Die Badeaufsichten seien nicht mehr mit Rettungsschwimmern besetzt, sagte Stauch.

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Er hat auch schon die nächste Saison im Blick: „Spätestens Ostern werden wir wieder startbereit sein und die ersten Körbe herausstellen.“

Zu Ende geht die Saison an der Nordsee auch für eine Frau, die den Sommer über ganz alleine auf einer Insel nicht weit weg von Sankt Peter-Ording (SPO) verbrachte. Was sie dort zu suchen hatte und was sie für einen krassen Fund auf dem einsamen Eiland machte, kannst du >>> hier lesen. (rg/dpa)