Sankt Peter-Ording: Familie macht endlich wieder Urlaub an der Nordsee – doch es folgt ein bitteres Fazit

Sankt Peter-Ording: Urlauber zieht sein Fazit nach einem mehrtägigen Aufenthalt.
Sankt Peter-Ording: Urlauber zieht sein Fazit nach einem mehrtägigen Aufenthalt.
Foto: privat

Nicht nur Tagestouristen zieht es aktuell wieder zurück an die Nordsee und nach Sankt Peter-Ording, sondern auch Urlauber, die dort mehrere Tage verbringen möchten. Obwohl einige Modellregionen ein positives Zwischenfazit ziehen konnten, lief es anscheinend in Nordfriesland nicht so wirklich rund (>>> Hier mehr dazu).

Im Zwischenbericht sieht Landrat Florian Lorenzen besonders technische Probleme. Dabei sind das nicht die einzigen Herausforderungen, die aktuell mit einem Urlaub in Sankt Peter-Ording verbunden sind.

Sankt Peter-Ording: Urlauber zieht sein eigenes Fazit

Im Gespräch mit MOIN.DE verrät ein Urlauber, wie er die Maßnahmen während seines mehrtägigen Aufenthaltes an der Nordsee wahrgenommen hat.

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Es war eine lange Reise: Von Zwickau nach Tating auf einen Bauernhof, der ungefähr drei Minuten von Sankt Peter-Ording liegt, zog es Stefan B. und seine Familie.

Endlich einfach entspannt Urlaub machen und mal die Sorgen des Alltags vergessen.

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Das ist Sankt Peter-Ording:

  • Der Küstenort Sankt Peter-Ording liegt im Südwesten der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein.
  • Sankt Peter-Ording ist in vier Ortsteile gegliedert: Böhl, Bad, Dorf (Süd) und Ording. Dort leben insgesamt 3.997 Menschen.
  • Nach den Übernachtungszahlen ist Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein das führende Seebad auf dem Festland.
  • 2019 zählte der Küstenort 1.617.211 touristische Übernachtungen.
  • Sankt Peter-Ording hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

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Doch in Sankt Peter-Ording lief nicht alles rund.

Die vom Landrat angesprochenen technischen Probleme kann der Urlauber bestätigen, denn eines der Hauptprobleme sei das erweiterungsbedürftige Netz in Sankt Peter-Ording:

„Also die 'Luca App' hat bei mir sehr bedingt nur funktioniert, da oben das 'O2' Netz absolut schlecht ist und ich mich somit nicht einlogen konnte. Es sollte eigentlich auch offline funktionieren, dass man die Ergebnisse somit nachträglich senden kann“, teilt Stefan B. MOIN.DE mit.

Sankt Peter-Ording-Urlauber: „Die Touristeninformationen sollten auch etwas sinnvoller arbeiten“

Und auch die Tests an sich empfand er als negativ. Denn es handelt es sich nicht um Rachentests beziehungsweise solche, die nur bis in den Nasenvorraum gehen.

Die Tests gingen „wirklich tief in die Nase“. Man könne die Tests auch nur buchen, wenn man ein Handy und Internet habe, so der Urlauber.

Weiterhin bemängelt er die Tatsache, dass trotz Modellregion wenige Einrichtungen offen haben sollen und das auch generell nicht mal das Personal richtig Bescheid wisse:

„Die Touristinformationen sollten auch etwas sinnvoller arbeiten. Wenn Touristen kommen und fragen, was hier so machbar ist, sollten die einen das schon sagen können.“

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Er selbst möchte seine Erfahrung allerdings nicht auf andere Modellregionen projizieren, aber die Vorfreude war am Ende doch größer als die erlebte Freude:

„Also als richtigen Urlaub kann man das nicht schön finden. Da man auch mit negativem Test eine Maske tragen muss und das ist dann im Sommer bestimmt noch schlimmer“, stellt er als Fazit fest. (pag)