Schleswig-Holstein: Urlaubsorte gehen gegen DIESES Problem vor – „Gefahr für Kinder und Tiere“

Bald werden Strandbesucher in Schleswig-Holstein auf eine Sache aufmerksam gemacht. (Symbolbild)
Bald werden Strandbesucher in Schleswig-Holstein auf eine Sache aufmerksam gemacht. (Symbolbild)
Foto: imago images / Lindenthaler, imago images / Panthermedia (Montage MOIN.DE)

Es ist ein Problem, das viele Strände kennen. So auch die von Schleswig-Holstein.

Es geht um Kippen. Solche, die einfach am Strand liegengelassen werden. Die Naturfreunde Schleswig-Holstein sind deshalb aktiv geworden.

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Der Umweltverband will das Problem mit Hinweisschildern und Leih-Aschenbechern lösen.

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Das erste Schild wurde im vergangenen Jahr in Kiel-Falkenstein aufgestellt, weitere folgten unter anderem an Stränden an der Flensburger Förde.

Schleswig-Holstein: „Großes Problem für die Umwelt“

„Wir wollen für die Problematik sensibilisieren“, sagte Landesgeschäftsführerin Ina Walenda. Dass es eben nicht egal sei, wenn Zigarettenstummel einfach weggeschnipst werden. Dies sei vielmehr ein großes Problem für die Umwelt und berge auch Gefahren für Kinder und Tiere.

Weitere Gemeinden sind an den Schildern interessiert. Etwa in Bad Segeberg soll eine solche Tafel Anfang September aufgestellt werden. Ein wichtiges Detail: An der Tafel hängen Konservendosen als Aschenbecher zum Ausleihen.

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Kostenlose Strandaschenbecher in Schleswig-Holstein

Das Thema kommt bei Kommunen und Verbänden gut an. So stellt der Touristikverband Ostsee Schleswig-Holstein (OHT) gemeinsam mit dem Landesverband der Strandkorbvermieter jährlich rund 200 000 kostenlose, wiederverwertbare Strandaschenbecher zur Verfügung.

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Erhältlich sind diese in den Tourismus-Informationen in allen OHT-Mitgliedsorten zwischen Glücksburg und Travemünde sowie bei den Strandkorbvermietern. (kbm, dpa)